Die Jahresrechnung 2020 schliesst mit einem hohen Überschuss von CHF 1,813 Millionen ab.
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Das Budget 2020 sah noch eine schwarze Null von CHF 15'315 vor. Das Eigenkapital vergrössert sich damit per 31. Dezember 2020 um den Ertragsüberschuss auf über CHF 14 Mio. Die Nettoschuld pro Einwohnerin und Einwohner, die Ende 2019 noch CHF 2'752 betrug, reduziert sich per 31. Dezember 2020 substantiell auf CHF 1'666 pro Einwohnerin und Einwohner.

Mehreinnahmen bei den allgemeinen Steuern und Grundstückgewinnsteuern von etwa CHF 1,3 Mio., ein Buchgewinn von knapp CHF 0,3 Mio. im Zusammenhang mit dem Einbringen der Gemeindewaldungen in die neue Waldkorporation sowie Einsparungen in den meisten Funktionen haben dazu beigetragen.

Die Ergebnisverbesserungen wiegen die Verluste aus der pandemiebedingten Schliessung von Hallenbad und Bistro (rund CHF 250'000) und weitere im Zusammenhang mit den Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus angefallene Mehrkosten bei weitem auf.

Wie geplant konnten dank des Verkaufs des Grundstücks Grosswis weitere CHF 1,9 Mio. in die Vorfinanzierung zur Sanierung des Hallenbads eingelegt werden. Der wie vorgesehen vollzogene Verkauf der ARA Bauma (Abwasserreinigungsanlage) an die neue GA RAT (Gemeinsame

Anstalt Regionale Abwasserentsorgung Tösstal) schlug ebenfalls positiv zu Buche, da der Buchgewinn von CHF 2.8 Mio. in die Spezialfinanzierung Abwasser/ARA eingelegt wurde.

Die Netto-Gesamtinvestitionen betrugen lediglich CHF 1,5 Mio. anstatt der budgetierten fast 4 Mio. Viele der geplanten Projekte konnten aus verschiedenen Gründen nicht ausgeführt werden.

Gemeinderat Flavio Carraro, Ressortvorsteher Finanzen, ist erfreut: «Wir freuen uns über den positiven Abschluss. Es ist unserer ganzen Verwaltung gelungen, das erste Coronajahr gut zu meistern. Angesichts der anhaltenden Pandemie und der grossen anstehenden Investitionen werden wir mit den Gemeindefinanzen weiterhin mit grösster Sorgfalt umgehen.»

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