Wasserversorgung: Veralteter Schacht weicht neuem Bauwerk

Gemeinde Greifensee
Gemeinde Greifensee

Greifensee,

Um die Notfall-Wasserversorgung zu sichern, ersetzt die Gemeinde Greifensee den veralteten Notbezugsschacht an der Grenze zu Uster durch einen Neubau.

Das Schloss Greifensee.
Das Schloss Greifensee. - Nau.ch / Manuel Walser

Der Notbezugsschacht ermöglicht im Notfall den Zusammenschluss der Leitungsnetze der Gemeinde und der Stadt Uster im Bereich der Gemeindegrenze, teilt die Gemeinde Greifensee mit. Er stammt aus dem Jahr 1981 und ist entsprechend veraltet.

Der Notbezugsschacht ist nicht mehr dicht, die Verrohrung hat ihre Lebensdauer erreicht, die bestehende Wasseruhr ist defekt, die Einstiegsleiter ist verrostet und der Deckel lässt sich nicht mehr abschliessen. Ausserdem ist der Schacht für den fachgerechten Unterhalt zu klein und weist momentan keinen «Pumpensumpf» auf.

Die Wasserversorgung Greifensee und die Energie Uster AG haben sich daher entschieden, den Notbezugsschacht am bestehenden Standort zu ersetzen. Damit das im Grundwasser zu liegen kommende Schachtbauwerk absolut dicht ist, wird es als Kunststoff-Fertigschacht ausgeführt. Zudem muss es mit Hilfe des Eigengewichts und durch die Einbindung in einen Betonsockel gegen Auftrieb gesichert werden.

Kosten werden aufgeteilt

Der Gemeinderat hat dem Ersatz zugestimmt und einen Kredit von 120'000 Franken inklusive Mehrwertsteuer bewilligt. Der Auftrag für die technische Bearbeitung wurde an die Hetzer, Jäckli und Partner AG, Uster, vergeben. 50 Prozent der Gesamtkosten werden nach Projektabschluss von der Energie Uster AG übernommen.

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