Pappel-Fällung ermöglicht ökologische Aufwertung im Ried

Gemeinde Greifensee
Gemeinde Greifensee

Greifensee,

Um seltene Lebensräume gezielt zu fördern, entlässt die Gemeinde Greifensee einen morschen Baum aus dem Inventar und schafft Platz für eine Renaturierung.

Der Greifensee im Bezirk Uster.
Der Greifensee im Bezirk Uster. - Nau.ch / Manuel Walser

Wie die Gemeinde Greifensee mitteilt, plant das Amt für Landschaft und Natur des Kantons Zürich plant eine ökologische Aufwertung der Grundstücke Nr. 1134 und 1136 im Gebiet Chürzi/Grossriet. Das Bauprojekt sieht gezielte Aufwertungsmassnahmen zur Förderung gefährdeter Lebensräume und bedrohter Tier- und Pflanzenarten vor.

Bäume können in Ried- und Magerwiesen aus ökologischer Sicht nachteilig sein, da sie den spezifischen Lebensraum beeinträchtigen und typische, spezialisierte Arten verdrängen. Die im kommunalen Natur- und Landschaftsschutzinventar aufgeführte Pyramiden-Schwarz-Pappel (Objekt Nr. 1021) soll daher gefällt werden.

Da der Stamm der Pappel grossflächig abgebrochen ist, neigt sich die Lebensdauer des Baums bereits dem natürlichen Ende zu. Eine Fällung in den kommenden Jahren ist somit absehbar, auch um zu verhindern, dass der Baum bei einem Sturm unkontrolliert umstürzt.

Gemeinderat ermöglicht Renaturierung

Die Fällung der Pappel soll vor Beginn der Aufwertungsmassnahmen erfolgen, damit die frisch renaturierten Flächen nicht bereits wieder mit schweren Maschinen befahren werden müssen. Der Gemeinderat hat die Pyramiden-Schwarz-Pappel aus dem kommunalen Natur- und Landschaftsschutzinventar entlassen. Die amtliche Publikation der Inventarentlassung erfolgte bereits separat durch die Abteilung Hoch- und Tiefbau.

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