Die Langfristplanung der ARA Jungholz sieht für die Jahre 2016 – 2035 als erste von drei Etappen die Sanierung der mechanischen Abwasserreinigung vor
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Tiefes Einkommen schlägt sich auf die Lebensqualität nieder, besonders in der Pandemie. - Keystone

Die Langfristplanung der ARA Jungholz sieht für die Jahre 2016 – 2035 als erste von drei Etappen die Sanierung der mechanischen Abwasserreinigung vor. Im Rahmen dieses Projekts werden unter anderem zwei neue Sandfänge als Ersatzneubau für die bestehenden beiden alten Sandfänge sowie ein neues Betriebsgebäude für die dazugehörenden technischen Installationen gebaut. Auf dem Dach des neuen Betriebsgebäudes soll eine neue Photovoltaikanlage mit 62 m2 Fläche und 12,1 kW Leistung gebaut werden. Damit können knapp 12 000 kWh Solarstrom pro Jahr erzeugt werden. Die Realisierung des Bauvorhabens ist bis Mai 2020 vorgesehen. Der Stadtrat hat dazu an seiner Sitzung vom 14. Mai 2019 einen Kredit von 29 000 Franken bewilligt und die Arbeiten für die Lieferung und Montage der Photovoltaikanlage der Firma «Activ Solar AG», Gossau ZH, vergeben.

Bericht «Überarbeitung Siedlungsentwässerung- und Gebührenverordnung»

Die «Verordnung über die Siedlungsentwässerungsanlagen» (SEVO) sowie die «Verordnung über die Gebühren für die Siedlungsentwässerungsanlagen (Gebührenverordnung)» (GVO) der Stadt Uster vom 1. April 2008 bilden die rechtlichen Grundlagen für die Ableitung, Versickerung und Behandlung des Abwassers sowie für die Erhebung von Benutzungsgebühren und der Anschlussgebühren in der Stadt Uster. SEVO/GVO sollen überarbeitet werden. Als Grundlage dafür soll ein externes Ingenieurbüro zu den drei Themen «Frachtabhängige Gebühren», «Versickerung» und «Frühzeitige Erstellung von Entwässerungskonzepten für Hoch- und Tiefbauten» einen Bericht als Auslegeordnung erstellen. Auf Basis dieses Berichtes sollen die Verantwortlichen der Stadt Uster entscheiden, wie diese Themenbereiche in der SEVO/GVO umgesetzt werden könnten. Stadt- und Gemeinderat werden die überarbeitete SEVO und die GVO genehmigen. Der Stadtrat hat für die Erstellung des Berichts an seiner Sitzung vom 14. Mai 2019 einen Kredit von 57 000 Franken bewilligt und die Ingenieurarbeiten der Firma «Hunziker Betatech AG», Winterthur, vergeben.

 

                                                           

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