Die Gemeinde Zollikofen belegt in diesem Jahr den ersten Platz in der Kategorie «grosse Gemeinden» des Berner Minergie-Ratings.
Zollikofen
Gemeindeverwaltung Zollikofen. - nau.ch / Ueli Hiltpold

Minergie verleiht alle zwei Jahre im Rahmen des Minergie-Ratings einen Preis an die Gemeinden des Kantons Bern, welche am meisten nach Minergie gebaut und zertifiziert haben. In drei Grössenkategorien hat Minergie fünf Kriterien bewertet. So entsteht ein Vergleich aller Gemeinden in Bezug auf das energieeffiziente Bauen.

Neben den Kriterien Anzahl Zertifikate Neubau, Modernisierung und die schwieriger zu erreichenden Spezialzertifikate (Minergie-A, Minergie-P und Minergie-ECO) sowie der total zertifizierten Fläche, jeweils pro Einwohnende gerechnet, wird auch das Engagement der Gemeinden mit Punkten belohnt. In diesem Jahr besonders gewichtet wird das in den vergangenen zwei Jahren Erreichte.

Minergie ist ein freiwilliger Schweizer Baustandard für Gebäude. Im Zentrum stehen der Wohn- und Arbeitskomfort für die Nutzenden in Neubauten und Modernisierungen. Ermöglicht wird dies durch eine hochwertige Gebäudehülle und eine systematische Lufterneuerung. Minergie-Bauten haben einen geringen Energiebedarf und einen möglichst hohen Anteil an erneuerbaren Energien.

Zum guten Ergebnis der Gemeinde Zollikofen tragen unter anderem die grossen Überbauungen Lättere (Minergie-A-ECO), Schäferei (Minergie) und die Verwaltungsbauten des Bundes in der Meielen (MinergieP-ECO) bei. Auch viele gemeindeeigene Bauten (Schulhaus Wahlacker, Kindertagesstätte, Verwaltungsgebäude, Kindergarten Häberlimatte) wurden nach dem Standard Minergie realisiert. Der Neubau Schulraumerweiterung Oberdorf wird den Standard Minergie-P erreichen.

Das Bauen nach Minergie ist aber auch für private Bauherren sehr geeignet. Der Energieverbrauch kann minimiert und der Wohnkomfort gesteigert werden.

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