«Thunometer» macht Hitzebelastung sichtbar
Das neue digitale «Thunometer» zeigt Wärmeinseln in Thun und Steffisburg. Die Messdaten der 37 Stationen helfen bei der Planung von Klimamassnahmen.

Wie die Stadt Thun informiert, liefert seit April 2024 ein Temperaturmessnetz detaillierte Daten zur lokalen Hitzebelastung in Thun und Steffisburg. Es umfasst 37 Messstandorte und wurde gemeinsam mit dem Geographischen Institut der Universität Bern aufgebaut.
Mit der neuen Anwendung «Thunometer» werden diese Messdaten erstmals öffentlich zugänglich gemacht und auf einer digitalen Karte dargestellt. Die Anwendung zeigt aktuelle und vergangene Temperaturen sowie lokale Entwicklungen und Prognosen.
Sie macht sichtbar, dass sich die Temperaturen innerhalb des Siedlungsgebiets deutlich unterscheiden können und ist darauf ausgelegt, Wärmeinseln darzustellen. Die Daten helfen gezielte Massnahmen gegen die klimabedingte Hitzeentwicklung zu planen, und sensibilisieren die Bevölkerung für das Thema.
Smart-City-Anwendung mit breitem Nutzen
Die Anwendung ist zugleich eine Smart-City-Massnahme der Stadt Thun und richtet sich auch an private Akteurinnen und Akteure wie Bauherrschaften, Liegenschaftsbesitzende, Altersheime oder Arbeitgebende, die die Daten ebenfalls für ihre Planungen und Entscheidungen nutzen können.






