Für die im März dieses Jahres bei Bauarbeiten entdeckte illegale Deponie am Thuner Chratzbach ist ein Sanierungskonzept erarbeitet worden. Die Stadt Thun trägt nun die Altlasten gemäss diesem Konzept ab oder sichert sie. Zudem fährt sie mit den Arbeiten zur Sanierung der Bach-Schutzbauten fort.
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Für die im März dieses Jahres bei Bauarbeiten entdeckte illegale Deponie am Thuner Chratzbach ist ein Sanierungskonzept erarbeitet worden. Die Stadt Thun trägt nun die Altlasten gemäss diesem Konzept ab oder sichert sie. Zudem fährt sie mit den Arbeiten zur Sanierung der Bach-Schutzbauten fort.

Ein auf Altlasten spezialisiertes Geologiebüro hat das Sanierungskonzept erstellt, wie die Stadt Thun am Freitag mitteilte. Anfang Juni wurde dieses vom kantonalen Amt für Wasser und Abfall genehmigt. Einen Teil der Sanierungskosten trägt das Bundesamt für Umwelt. Der Kostenträger für die Restkosten wird derzeit abgeklärt.

Als im März die illegale Deponie entdeckt wurde, stellte die Stadt die Bauarbeiten ein, sperrte das Gelände mit Trassierband ab und liess erste Untersuchungen vornehmen. Sie teilte damals mit, es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung.

Der Chratzbach ist ein Gewässer, das oberhalb von Thun entspringt und in der Nähe des Spitals verläuft. Wie die Stadt Thun Anfang Februar mitteilte, müssen die Verbauungen saniert werden. Der Geschiebesammler ist hundertjährig. Vorgesehen ist auch die Montage von zwei Murgang-Rückhaltenetzen.

Aufgrund des Unterbruchs der Bauarbeiten und der Sanierung dürften die Arbeiten am Chratzbach nun bis zum Frühling 2022 dauern.

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