In Thun bestimmt weiterhin der Gemeinderat darüber, welche Schulhäuser genutzt werden. Das Stimmvolk erteilte der Quartierschulinitiative einer Elternvereinigung mit 64,9 Prozent eine deutliche Absage.
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Wahlen. (Symbolbild) - Keystone

Mit der Initiative wollte der Verein Pro Schulhaus Schoren verhindern, dass in diesem Schulhaus zwei mehrstufige Schulklassen geschlossen werden. Die Initianten verlangten in der Folge den Erhalt aller Quartierschulhäuser.

Mit 10'479 Nein- zu 5660 Ja-Stimmen folgte jedoch eine Mehrheit des Stimmvolks folgte aber den Argumenten der Behörden, die in der Initiative einen «unnötigen Eingriff in das funktionierende Gesamtsystem Volksschule Thun» sahen. Das Volksbegehren hätte laut Gemeinderat gar zu Nachteilen geführt - wie zum Beispiel unausgeglichenen Klassengrössen.

Angenommen wurde hingegen die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes an der Industriestrasse. Die Stimmberechtigten gaben mit 9317 Ja zu 6441 Nein grünes Licht für das 8,4 Millionen Franken teure Projekt. Der Baubeginn ist für Herbst 2021 geplant. Die Stimmbeteiligung lag für beide Vorlagen bei 53,2 Prozent.

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