Auf Entdeckungstour durch die Natur am Bernhardsberg
Rund 50 Personen folgten der Einladung der Umweltkommission Oberwil und erkundeten die artenreiche Landschaft am Bernhardsberg. Ein Apéro rundete das Event ab.

Landschaftsgeschichte mit ihren typischen Lebensräumen: Der von der Energie- und Umweltkommission Oberwil (EUKO) organisierte Naturrundgang führte in diesem Jahr rund um den Bernhardsberg, berichtet die Gemeinde Oberwil.
Der Naturschutzbiologe Lukas Merkelbach erläuterte den circa 50 Interessierten den wertvollen Grüngürtel zwischen dem Dorf Oberwil und dem Birsig. Er besteht aus einer abwechslungsreichen Kultur-Landschaft mit Obstgärten, artenreichen Fettwiesen und Bächen mit Hochstauden, die sich mit Reben, Weiden und anderen Nutzungsformen abwechseln.
Artenreiche Wiesen im Fokus
Lukas Merkelbach erklärte anschaulich, dass die Kleinräumigkeit eine grosse Vielfalt an Pflanzen und Tieren beherbergt. Grundlage der artenreichen Fettwiesen ist einerseits der in der Schweiz sehr seltene Lössboden und andererseits Flächen, die den Flurnamen «Matt» tragen.
Das sind Flächen, die durch Bäche in der Ebene überschwemmt oder künstlich geflutet wurden, wodurch die Böden mit Nährstoffen angereichert wurden und sich dann artenreiche Fettwiesen entwickelt haben. Auf dem Rundgang entdeckten wir einige Schätze dieses Artenreichtums und haben die verschiedenartigen Ausblicke genossen.
Apéro bot Raum für Gespräche
Im Anschluss kam es noch zu einem regen Austausch bei einem Apéro, zu dem die Gemeinde Oberwil eingeladen hatte. Freundlicherweise durfte der Apéro auf dem Bohrerhof stattfinden.
Die Mitglieder der Energie- und Umweltkommission Oberwil (EUKO) hoffen auch im nächsten Jahr wieder so viele Interessierte beim Naturrundgang begrüssen zu dürfen.










