Rangerdienst schützt Natur in der Linthebene
Gemeinsam mit Uznach und weiteren Gemeinden setzt Benken auf den Rangerdienst Ricken Linth, um sensible Naturschutzgebiete besser zu schützen.

Wie die Gemeinde Uznach mitteilt, umfasst die Linthebene mehrere sensible Naturschutzgebiete, welchen teilweise internationale Bedeutung zukommt. Gleichzeitig ist sie ein begehrter Ort für Erholungs- und Freizeitnutzung. Entsprechend wächst der Druck auf die Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten.
Aus diesem Grund hat der Gemeinderat Benken zusammen mit den Gemeinden Uznach, Schmerikon, Kaltbrunn und Gommiswald im Frühling 2025 dem Pilotbetrieb Rangerdienst Ricken Linth zugestimmt. Der Auftrag wurde an Rangernetz GmbH, Solothurn, erteilt.
Ziel dieser dreijährigen Pilotphase soll eine nachhaltige Reduktion von Störungen in sensiblen Gebieten sein, indem proaktiv und vor Ort die Erholungssuchenden informiert und sensibilisiert werden. Ein weiteres wichtiges Element ist die Anpassung von Besucherlenkungen und das eigene Verhalten in einem Naturschutzgebiet sein.
In Benken wurden im Jahr 2025 total 45 Einsätze geleistet. Die häufigsten Verstösse betreffen die Leinenpflicht und das Weggebot im Naturschutzgebiet. Dabei wurde jeweils das Gespräch gesucht und die Sensibilisierung geschärft.










