Luzernerland

    Spono Eagles verlieren Finalserie gegen LC Brühl

    Spono Eagles
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    Sursee,

    Die Spono Eagles verlieren auch das dritte Finalspiel gegen LC Brühl mit 29:34 und beenden die Saison nach starkem Beginn als Vize-Schweizermeisterinnen.

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    Trotz verpasstem Meistertitel können die Eagles stolz sein. - Meltem Ylberi

    Wie die Spono Eagles mitteilen, war die Ausgangslage äusserst schwierig für die Eagles. Nachdem sie das erste Spiel der Play-off Final-Serie auswärts verloren hatten, mussten sie sich vergangenen Samstag, 17. Mai 2025, auch zuhause geschlagen geben.

    Damit lagen die Kontrahentinnen, der LC Brühl, 2:0 in Führung, womit sich die Adler keine Niederlage mehr erlauben durften

    «Schwierig, aber nicht unmöglich», werden sich die Spono-Fans hoffnungsvoll gesagt haben. Nun denn, es hat leider auch im dritten Spiel nicht gereicht, womit die Play-offs gestern früher als erwartet geendet haben.

    Eagles auch im dritten Spiel chancenlos

    Dabei schien der Spielstart vielversprechend. Die Teams starteten ebenbürtig in die Partie. Bis kurz vor dem Halbzeitpfiff lagen die Gastgeberinnen 14:13 in Führung, es schien alles noch möglich.

    Doch dann misslangen den Adlern ihre Angriffsversuche, St. Gallen wiederum erhöhte Tor um Tor und konnte sich bis zum Pausenpfiff einen komfortablen 19:14-Vorsprung erspielen.

    Die zweite Halbzeit lässt sich schnell zusammenfassen: Die Spono Eagles fanden den Anschluss nicht mehr, Spannung kam nicht mehr auf.

    Der LC Brühl erhöhte zwischenzeitlich auf acht Tore und machte damit den Sack schon frühzeitig zu. Zwar konnten die Adler einige Tore wieder wettmachen. Um den Ostschweizerinnen den Meistertitel noch streitig zu machen, reichte es allerdings nicht mehr.

    Ausfall wichtiger Spielerinnen

    Wirft man einen Blick auf die gesamte Saison, wirkt die klare Play-off-Niederlage der Spono Eagles etwas überraschend, denn diese waren während der ganzen Saison auf den ersten Rängen vorzufinden. Dass sie sich nun aber 3:0 geschlagen geben mussten, ist grösstenteils auf die verletzten Zugpferde zurückzuführen.

    Sev Albrecht brach sich im Play-off-Halbfinal die Hand und Océane Meier verletzte sich im Final an der Schulter. «Wenn die besten Torschützinnen und mentalen Kriegerinnen ausfallen, fehlt es an Substanz, was man auf Dauer nicht wettmachen kann», so Urs Mühlethaler.

    Eagles dürfen stolz sein

    Auch wenn der Meistertitel dieses Jahr nicht gewonnen werden konnte, so fällt das Fazit des Headcoaches über die gesamte Saison sehr positiv aus:

    «Wir haben zwar das Double nicht erreicht. Jedoch haben wir als einziges Team zwei Medaillen geholt – eine Goldene im Cup und eine Silberne in der Meisterschaft. Und dies mit dem jüngsten und am neuesten zusammengestellten Team.»

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