Neue Nutzungsstrategie zeigt Wege für Ortskern auf

Stadt Sursee
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Sursee,

Sursee hat eine Nutzungsstrategie erarbeiten lassen, die zeigt, wie die Achse Altstadt und Bahnhof künftig attraktiver und wohnlicher gestärkt werden können.

Die Altstadt der Gemeinde Sursee.
Die Altstadt der Gemeinde Sursee. - keystone

Wie die Stadt Sursee berichtet, liess sie eine Strategie für die Entwicklung ihres Ortskerns erarbeiten. Anhand drei Stossrichtungen zeigt sie auf, wie sich die Altstadt und die Stadtachse von der Altstadt bis zum Bahnhof künftig entwickeln könnte.

Gleichzeitig legt die Stadt fest, welche Themen sie in den nächsten vier Jahren schwerpunktmässig angehen will.

In der Surseer Altstadt treffen Wohnen, Gewerbe, Gastronomie und Freizeit auf engem Raum aufeinander. Um die unterschiedlichen Interessen und Ansprüche ganzheitlich zu betrachten, hat die Stadt Sursee in den vergangenen Monaten eine Nutzungsstrategie für die Altstadt und die Stadtachse von der Altstadt bis zum Bahnhof erarbeiten lassen.

Strategie für einen lebendigen Ortskern

Zwischen diesen beiden Räumen bestehen enge Wechselwirkungen, weshalb sie nicht isoliert betrachtet werden können. Im Fokus stehen die Themen Attraktivierung, Freiraum, Verkehr und Parkierung.

Anhand drei Stossrichtungen zeigt die Nutzungsstrategie auf, wie sich der Surseer Ortskern künftig entwickeln könnte: Die Altstadt wohnlicher machen. Die Stadtachse als zentrale Flaniermeile etablieren. Die Rolle Sursees als Regionalzentrum stärken.

Erarbeitet wurde die Nutzungsstrategie in einem breit angelegten Mitwirkungsverfahren – unter der fachlichen Führung von Espace Suisse, dem Schweizer Verband für Raumplanung, und in enger Zusammenarbeit mit einer Begleitgruppe.

In dieser waren neben der Stadt Sursee auch Anwohnende, Eigentümerinnen und Eigentümer, Vertreterinnen und Vertreter der Gastronomie, dem Gewerbe, von Kultureinrichtungen, dem Quartierverein Altstadt und der Ende 2024 zurückgezogenen Initiative «Für eine attraktive Altstadt» dabei.

Stadt legt Plan für die nächsten Jahre vor

Die Nutzungsstrategie gibt eine umfassende Aussensicht wieder und ist nicht behördenverbindlich. Sie zeigt auf, wo Handlungsbedarf besteht, und macht Empfehlungen für die zukünftige Entwicklung dieses für Sursee wichtigen Stadtteils.

«Diese Aussensicht ist für uns sehr wichtig. Die Nutzungsstrategie ist ein zentrales Arbeitsinstrument für die weitere Planung», sagt Bauvorsteher Romeo Venetz.

Auf der Nutzungsstrategie aufbauend hat die Stadt festgelegt, welche Themen sie in den nächsten vier Jahren gezielt angehen will.

Schrittweise Umsetzung für mehr Lebensqualität

«Einerseits stellen wir Grundlagen bereit und schaffen stadtintern die notwendigen organisatorischen Voraussetzungen. Andererseits setzen wir kleinere Massnahmen bewusst rasch um», so Venetz. Ziel ist es, bereits in diesem Jahr sichtbare Ergebnisse zu erreichen.

Denkbar sind zum Beispiel zusätzliche, saisonale Aufenthalts- und Grünflächen im Sommer oder kleinere Anpassungen bei der Verkehrsführung, um den Durchgangsverkehr in der Altstadt zu reduzieren.

«Es ist uns wichtig, verhältnismässige und tragbare Massnahmen umzusetzen, die insbesondere den Bewohnenden wie auch dem Gewerbe zugutekommen.» Die Umsetzung der einzelnen Massnahmen soll schrittweise erfolgen – gezielt und abgestimmt auf laufende und geplante Projekte sowie im Rahmen der verfügbaren personellen und finanziellen Mittel.

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