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HSC Suhr Aarau holt gegen St.Otmar die ersten Punkte

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Der HSC Suhr Aarau gewinnt gegen St.Otmar St.Gallen mit 32:31 und feiert die ersten Saisonpunkte. Torhüter Lino Schneider sichert den Sieg in der Schlussphase.

Handball Symbolbild
Ein Handball liegt auf dem Hallenboden. (Symbolbild) - Pixabay

Wie der HSC Suhr Aarau berichtet, sind die ersten zwei Punkte der Saison endlich da. Gegen den TSV St. Otmar St. Gallen hat es geklappt. Elementar war dabei die Rückkehr der zwei Linkshänder im Rückraum. Vor allem Martin Popovski tat dem Angriffsspiel sehr gut.

Den ersten Nachweis lieferte er im zweiten HSC-Angriff, als er einen Siebenmeter und eine Zeitstrafe gegen Kreisläufer Carl Löfström herausholte. Auch im weiteren Verlauf des Spiels blieb er immer wieder ein Gefahrenherd und zeigte, wie wichtig ein Linkshänder für den Angriff ist. Auch der zweite Rückkehrer, Robin Völkle, zeigte in seinen ersten Einsatzinuten den grossen Wert für das Team.

Alle Torhüter hatten Mühe im ersten Durchgang: Beim HSC waren es zum Seitenwechsel drei Paraden, bei St. Gallen gar nur deren zwei. Viele Würfe von freien Positionen machten es für die Schlussmänner schwierig ins Spiel zu finden und so den Unterschied zu machen.

Einer der aber genau dort weitermachte, wo er am vergangenen Sonntag aufhörte, war David Hrachovec. Routiniert verwandelt er seine Würfe und zieht seine Teamkollegen emotional mit. Eine Schlüsselszene der ersten Halbzeit kam im der 27. Minute. Der St. Galler Joschua Braun traf Alessio Lioi voll im Gesicht und wurde mit der roten Karte des Feldes verwiesen. Er war der letztjährige Topscorer seiner Farben und eigentlich unverzichtbar im Angriff.

Endlich ein guter Start in den zweiten Durchgang

In der Phase nach dem Seitenwechsel bekundete das Team von Trainer Petr Hrachovec in den letzten Spielen Mühe. Nicht so in dieser Woche. Tor Maric, Parade Scheidiger und der HSC war wieder im Spiel. So wuchs der Vorsprung erstmals auf fünf Tore an. Doch die St. Galler gaben sich nicht geschlagen: Zwei schnelle Gegentore und eine zwei Minutenstrafe für den HSC brachte sie vermeintlich wieder ins Spiel.

Die Überzahl löste der Gast aus der Ostschweiz allerdings nicht gut und der HSC ging sogar mit drei Toren mehr aus der Situation hinaus. Highlight war dabei ein Fliegertreffer von Maric, die Vorlage kam von Martin Popovski. Die Führung pendelte sich zwischen vier und fünf Treffern Vorsprung für den HSC Suhr Aarau ein.

Doch auch jetzt, rund zehn Minuten vor Ende, waren die Punkte für den HSC noch nicht im Trockenen. Otmar kroch stetig näher. Dragan Marjanac sah sich zu einem Torhüterwechsel gezwungen, der sich aber vollends auszahlte. Lino Schneider parierte in den letzten Minuten mehrere Würfe und ebnete den Weg zum Sieg.

So war es auch kein Problem, dass der letzte Angriff rund fünfzehn Sekunden vor dem Ende den Weg ins Tor nicht fand. Max Höning versuchte mit einem Verzweiflungswurf noch den Ausgleich zu erzielen, doch Schneider parierte auch diesen. Zum Best Player nach dem 32:31-Sieg wurde verdientermassen Marijan Maric ausgezeichnet. Er war im Angriff mehrfach erfolgreich und ackerte in der Deckung unermüdlich.

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