Steffisburg – Eröffnung Spielplatz «Flühli»
Am 12. August wurde der neue Spielplatz im Flühli-Quartier in Steffisburg offiziell der Bevölkerung übergeben.

Vor sechs Jahren haben sich Eltern aus dem Quartier Flühli zusammengetan und mittels einer Petition den Gemeinderat Steffisburg aufgefordert, im Flühli einen öffentlichen Spielplatz zu realisieren. Mit Erfolg. Marcel Schenk, Gemeinderat und Departementsvorsteher Tiefbau/Umwelt, blickte an seiner Eröffnungsansprache auf einige Jahre Konzept- und Planungsarbeit zurück. Mit dem Kreditbeschluss des Grossen Gemeinderates vom 3. Mai 2019 und der Erteilung der Baubewilligung im September 2019 stand der Realisierung des Spielplatzes nichts mehr im Wege.
Unter der fachlichen Leitung einer privaten Fachstelle führte ein Gartenbauunternehmen Pflanz- und Gestaltungsarbeiten aus und eine darauf spezialisierte Firma lieferte die Spielgeräte. Es entstand ein naturnaher Quartierspielplatz auf dem die Kinder elementare, prägende Lebenserfahrungen machen können.
Der neu geschaffene Spielraum erhöht nicht nur die Wohnqualität des Quartiers und wird zu einem Begegnungsort, er bietet auch Lebensraum für heimische Tier- und Pflanzenarten.
Projekt vom Frauenverein Steffisburg und der reformierten Kirchgemeinde Steffisburg finanziell unterstützt
Marcel Schenk montierte zusammen mit den seinerzeitigen Petitionärinnen das letzte Seil der Kletteranlage und stellte somit den Spielplatz symbolisch fertig. Insbesondere für die Initiantinnen der Petition ein emotionaler Moment. Finanziell wurde das Projekt vom Frauenverein Steffisburg und der reformierten Kirchgemeinde Steffisburg unterstützt.
Während drei «Mitmachbautagen», die von der Offenen Kinder- und Jugendarbeit organisiert wurden, konnten rund 50 Kinder und Erwachsene beim Bau des neuen Spielplatzes mithelfen. So wurde mit Schaufeln, Rechen und Schubkarren Kies auf den Gehwegen verteilt, die Holzschnitzel mit Eimern und Schaufeln unter den Spielgeräten ausgebreitet, Pflanzen beschriftet, Steine bemalt und Wimpel-Girlanden gebastelt.
Durch den Einbezug der Kinder, Eltern sowie weiteren Nutzenden von der Planung bis zur Ausführung wurde die Identifikation mit dem Spielplatz gefördert und alle Beteiligten konnten wichtige und positive Erfahrungen machen. Der Spielplatz grenzt direkt an das Gelände des Kindergartens. Es wird sich im Betrieb zeigen, ob die angedachte, gemeinsame Nutzung umgesetzt werden kann.
Es wäre schade, wenn die beiden Anlagen wegen unvernünftigen Nutzenden mit einem massiven Zaun getrennt werden müsste. Die Kindergartenschüler hoffen auf jeden Fall, dass der in den letzten Tagen entwendete John-Deere-Traktor wieder den Weg zurück in den Kindergarten findet.






