Der öffentliche Verkehr soll in Nidwalden ausgebaut werden. Für die nächsten zwei Jahre beantragt der Regierungsrat einen 14-Millionen-Kredit.
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Ein Zug der SBB. (Symbolbild) - Keystone

Der Nidwaldner Regierungsrat beantragt dem Parlament für die Jahre 2022 und 2023 einen Rahmenkredit von 14 Millionen Franken für den Erhalt und Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Unter anderem will er damit eine zusätzliche Zugverbindung zwischen Stans und Luzern zu Stosszeiten ermöglichen.

Weiter sieht die Regierung vor, ein Nachtangebot am Wochenende von Luzern nach Nidwalden einzuführen und die Buslinie Stans-Altdorf auszubauen, wie sie am Donnerstag mitteilte. Letztere verschaffe dem Kanton Nidwalden eine bessere Anbindung an den neuen Kantonsbahnhof Uri und damit auch ans Tessin.

Die beantragten 14 Millionen Franken liegen im Rahmen der vergangenen Jahre (2020/21: 12,75 Millionen Franken, 2018/19: 14,4 Millionen Franken). Sie berücksichtigten die voraussichtlich noch angespannte Ertragslage bei den Transportunternehmen wegen der Coronapandemie, heisst es weiter.

Und wegen genau dieser geht der Regierungsrat davon aus, dass der aktuelle, durch den Landrat bewilligte Rahmenkredit von 12,75 Millionen Franken für die Jahre 2020 und 2021 nicht ausreichen werde, wie er schreibt. Es sei mit maximal zusätzlichen 2,5 Millionen Franken zu rechnen, damit die Verluste gedeckt werden können, wobei die Transportunternehmen selber auch einen Teil des Ausfalls übernähmen.

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