FC Stäfa verliert See-Derby gegen Seefeld
Der FC Stäfa unterliegt dem FC Seefeld im einzigen See-Derby der Saison verdient mit 0:2. Nach der Pause zeigt Stäfa eine bessere Reaktion.

Wie der FC Stäfa mitteilt, gilt der FC Seefeld als der Aufstiegsaspirant schlechthin und verpasste den Sprung nach oben in der vergangenen Saison nur äusserst unglücklich. Nach dem erfreulichen Saisonstart mit zwei Siegen reiste Stäfa trotzdem guten Mutes nach Zürich.
Doch schon früh wurde klar, dass auf der anderen Seite eine eingespielte und technisch starke Mannschaft am Werk war. Hohes Pressing, viel Tempo, Entschlossenheit im Angriff und wenig Lust auf Geschenke in der Defensive. Vor allem das schnelle Flügelspiel der Stadtzürcher stellte Stäfa immer wieder vor Probleme.
Trotz der Überlegenheit dauerte es bis zur 25. Minute, ehe Fresneda zur Führung einschob. Als Ferrari wenig später das 2:0 folgen liess, passte das Resultat durchaus zum bisherigen Spielverlauf.
Und Stäfa? Die Mannschaft wehrte sich gegen einen spielerisch starken Gegner nach Kräften, konnte ihr eigenes Umschaltspiel aber nur selten wirkungsvoll aufziehen. Immer wieder schlichen sich kleinere Unsauberkeiten ein, welche den Spielfluss unterbrachen. Das 2:0 zur Pause liess zumindest noch einen kleinen Hoffnungsschimmer offen.
Mehr Stabilität, doch keine Punkte
Für den zweiten Durchgang stellte Coach Elmer auf ein klassisches 4:3:3 um und sorgte damit für mehr Stabilität. Seefeld blieb zwar die spielbestimmende und gefährlichere Mannschaft, doch nun kam auch Stäfa zu einigen guten Möglichkeiten. Mit etwas mehr Ruhe und Präzision vor dem Tor wäre der Anschlusstreffer durchaus möglich gewesen.
Allerdings galt das auch auf der anderen Seite. Seefeld liess ebenfalls einige gute Chancen liegen und hätte die Partie früher endgültig entscheiden können. So blieb es bis zum Schluss beim 2:0.
Stäfa verliert gegen den Aufstiegsfavoriten Seefeld und muss anerkennen, dass der Gegner an diesem Abend in fast allen Belangen stärker war. Um gegen eine solche Mannschaft etwas Zählbares mitzunehmen, muss vieles zusammenpassen. Es braucht das nötige Schlachtenglück, hohe Effizienz und wohl auch den einen oder anderen Spieler, der über sich hinauswächst.
Positiv bleibt, dass Stäfa die zweite Halbzeit resultatmässig ausgeglichen gestalten konnte und sich nach schwierigen ersten 45 Minuten deutlich stabilisierte.










