Torkelbaum offiziell Eigentum der Gemeinde Berneck
Am 28. Januar 2026 übertrug der GVV den historischen Torkelbaum unentgeltlich an die Gemeinde Berneck, die nun für Unterhalt und langfristigen Schutz sorgt.

Wie die Gemeinde Berneck mitteilt, fand am 6. September 2025 das 25. Torkelfest statt – 50 Jahre nach der Aufstellung des Torkelbaums im Torkelgebäude neben dem Ortsmuseum an der Weierbüntstrasse.
Ursprünglich stammt der historische Torkelbaum aus dem Jahr 1682 aus dem Zoller-Gut ob Thal. Der Gemeinnützige- und Verkehrsverein Berneck (GVV) erwarb ihn im Jahr 1955 und brachte ihn nach Berneck.
Nach langer Zwischenlagerung der schweren Einzelteile fand die mächtige Weinpresse 1975 ein würdiges Zuhause im Torkelgebäude im Oberdorf.
Während das Torkelgebäude im Eigentum der politischen Gemeinde Berneck steht, gehörte der Torkelbaum selber immer noch dem GVV.
Torkelbaum geht in Eigentum der Gemeinde Berneck
Aus Gründen der klaren Zuständigkeit, des professionellen Unterhalts sowie des nachhaltigen Schutzes dieses bedeutenden Kulturgutes sollte der Torkelbaum unentgeltlich in das Eigentum der politischen Gemeinde Berneck übergehen. Am 28. Januar 2026 unterzeichneten die Vertreter des GVV (Präsident Gino-Enrico Kaufmann und Aktuar Fabian Meier) sowie der politischen Gemeinde Berneck (Gemeindepräsidentin Shaleen Mastroberardino und Gemeinderatsschreiber Dominic Gubelmann) die entsprechende Schenkungs- und Übernahmevereinbarung.
Danach übertrug der GVV den Torkelbaum unentgeltlich, endgültig und ohne zeitliche Befristung als Schenkung an die politische Gemeinde Berneck. Das Eigentum am Torkelbaum ging mit der Unterzeichnung der Vereinbarung auf die politische Gemeinde Berneck über.
Die politische Gemeinde Berneck verpflichtet sich, für den ordentlichen Unterhalt, die Instandhaltung sowie den langfristigen Erhalt des Torkelbaums zu sorgen.
Wer mehr über die Geschichte des Torkelbaums erfahren möchte, dem wird der Artikel «Stammbaum für einen Baumstamm» des ehemaligen Bernecker Gemeindepräsidenten Jakob Schegg im Jahrbuch «Unser Rheintal, 2026» empfohlen.










