St. Gallen: Keine Einsprachen gegen Ausbau der Berufsschule

Das GBS-Gebäude an der Demutstrasse in St. Gallen SG wird erneuert und erweitert. Gegen Baugesuch und Planung gingen keine Einsprachen ein – Baustart 2028.

St. Gallen
St. Gallen: Keine Einsprachen gegen Ausbau der Berufsschule (Symbolbild) - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Es gingen keine Einsprachen ein. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im ersten Quartal 2028.

Das Gebäude der GBS an der Demutstrasse in St.Gallen ist nach fast 50 Jahren Betrieb dringend sanierungsbedürftig. Neben der Erneuerung des bestehenden Baus wird die Anlage mit einem neuen Schultrakt ergänzt. Dafür sind eine Zonenplanänderung und ein Sondernutzungsplan notwendig.

Das Baugesuch wurde koordiniert mit der Zonenplanänderung und dem Sondernutzungsplan aufgelegt. Während der öffentlichen Auflage gingen weder gegen die Planungsinstrumente noch gegen das Baugesuch Einsprachen ein.

Baubewilligung erst nach Rechtskraft

Als nächstes befindet das Stadtparlament über die Zonenplanänderung und den Sondernutzungsplan. Nachdem diese genehmigt und rechtskräftig sind, kann die Baubewilligung durch die Baubewilligungskommission der Stadt St.Gallen erteilt werden. Die Vorbereitungsarbeiten für den Erweiterungstrakt beginnen voraussichtlich im Winter 2027/28. Dieser dient während der zweiten Bauetappe, der Erneuerung des Bestandsbaus, als Rochadefläche.

So kann auf Provisorien verzichtet werden und der Schulbetrieb bleibt während der Bauarbeiten ohne Unterbruch gewährleistet. Das Bauvorhaben dauert insgesamt voraussichtlich bis 2033.

Für die Gesamterneuerung des GBS mit einer Geschossfläche von rund 30'000 Quadratmeter hat die St.Galler Stimmbevölkerung 2019 einen Kredit von 111 Millionen Franken genehmigt. Davon entfallen rund 69 Millionen Franken auf die Sanierung des bestehenden Gebäudes und rund 39 Millionen Franken auf den Erweiterungsbau. Nachhaltigkeit auf verschiedenen Ebenen Bei Sanierungen und Neubauten legt der Kanton St.Gallen grossen Wert auf Nachhaltigkeit.

So auch bei der Erneuerung und Erweiterung des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums in St.Gallen. Das Projekt nutzt möglichst viel der vorhandenen Bausubstanz. Die neuen Gebäudeteile werden grösstenteils in Holzbauweise realisiert.

Auf den drei Hauptdächern sowie der Südfassade entstehen Photovoltaikanlagen. Eine Erdsonden-Wärmepumpe beheizt den gesamten Komplex.

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