Brühler Handballerinnen verlieren gegen Zug

Der LC Brühl Handball hat sein Meisterschaftsspiel gegen den amtierenden Meister LK Zug mit 34:36 (17:20) verloren.

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Ein Handball. - Keystone

Vor 250 Zuschauern in der heimischen Kreuzbleiche zogen die St. Gallerinnen in der von hohem Tempo geprägten Partie knapp den Kürzeren und mussten die erste Heimniederlage der Saison einstecken.

Das Spitzenspiel der SPAR Premium League 1 (SPL1) startete ohne Abtasten von der ersten Minute an mit hoher Intensität durch. Die Startphase gehörte dabei den Brühlerinnen, die in der 10. Minute mit 6:4 vorlegen konnten.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Zug hielt dagegen und ging nach drei Toren in Serie mit 7:6 in Führung (12.). Sinnbildlich für das hohe Tempo, das sich durch das Spiel zog, waren 55 Sekunden Mitte der ersten Halbzeit, als nicht weniger als fünf Treffer innert weniger als einer Minute fielen.

Beide Teams lieferten sich bis zum Ende der ersten Halbzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bitter für Brühl war dabei, dass die St. Gallerinnen nach einem technischen Fehler unmittelbar vor dem Pausenpfiff beim Stand von 17:19 statt dem Anschlusstreffer noch das Tor zum 17:20 kassierten

Mehrere gute Paraden von Fabia Schlachter

Vier technische Fehler in der Startphase der zweiten Halbzeit brachten die Brühlerinnen dann schnell in grössere Bedrängnis. Zug nutzte die Fehler des Heimteams aus und zog von 21:19 auf 25:19 (37.) davon.

Die St. Gallerinnen zeigten jedoch Moral und schafften innerhalb von knapp zehn Minuten den erneuten Anschluss, als Mirjam Ackermann in der 47. Minute zum 28:29 traf.

Trotz mehrerer guter Paraden von Fabia Schlachter und einer starken Laurentia Wolff im Angriff schaffte es der LCB nicht, die Partie zu drehen. Der 1-Tor-Rückstand war auch in der Schlussminute noch auf der Anzeigetafel präsent und mit dem 36. Gegentreffer 15 Sekunden vor Spielende verflog die letzte Brühler Chance auf zumindest einen Punkt im Spitzenspiel.

Die Chancen waren mehr als intakt

Beide Mannschaften hatten offensichtlich Mühe damit die eigenen Defensivreihen geschlossen zu bekommen. Die Folge daraus war ein beidseitiges Torfestival, was für die Zuschauenden zwar attraktiv anzusehen war, aber nicht dem Brühler Matchplan entsprach.

Die starke Deckung, die Zug unter anderem zum Saisonstart im Supercup den Zahn zog, brachten die St. Gallerinnen am Samstag nicht aufs Feld. Dennoch waren die Chancen mehr als intakt, die Zugerinnen auch ein drittes Mal in dieser Saison zu bezwingen.

Am Ende waren es zu viele technische Fehler und das nicht ideale Zusammenspiel aller Mannschaftsteile, was zur knappen Niederlage führte.

Die dritte Saisonniederlage

Unter dem Strich kassierten die Brühlerinnen am Samstag ihre dritte Saisonniederlage, was sie im Fernduell um die Top 2-Plätze in der SPL1 im Vergleich zu Zug und Nottwil vorerst ein wenig ins Hintertreffen rücken lässt.

Dass ich St. Gallerinnen das Zeug dazu haben die Konkurrenz zu bezwingen, steht ausser Frage. Es ist an der Mannschaft, dies nun in der Finalrunde (Start Ende Februar, Spieldaten noch offen) auf dem Feld zu zeigen und in Punktgewinne umzumünzen.

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