Einsiedeln

    Vier Zusatzverträge zur Etzelwerk-Konzession in Einsiedeln

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    Schwyz,

    Der Bezirksratverabschiedet Einsiedeln vier Zusatzverträge mit den SBB im Zusammenhang mit der Etzelwerk-Konzession.

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    Das Dorf Einsiedeln mit dem Benediktinerkloster. - Keystone

    Wie der Bezirksrat Einsiedeln mitteilt, sind unter anderem 80% mehr Gratisenergie für den Bezirk vorgesehen. Ein erster Zusatzvertrag befasst sich mit der Revitalisierung der Minster.

    Die SBB als Konzessionärin werden sich im Umfang von maximal 16 Mio. Franken oder zwei Dritteln der Baukosten an dieser beteiligen. Der Rest wird durch Beiträge des Bundes und des Kantons sowie die Bezirke Einsiedeln und Schwyz (im Umfang je ihres Hoheitsanteils) gedeckt.

    Erhöhung der Gratisenergie

    Die Etzelwerk-Konzession beinhaltet in finanzieller Hinsicht nur die Verteilung der Gebühren unter den Kantonen Schwyz, Zug und Zürich. Ein zweiter Zusatzvertrag hat darum die innerkantonale Verteilung der Abgeltungen zum Gegenstand (Konzessions- und Pumpgebühren, Wasserzinse und Gratisenergie sowie eine Verwaltungsentschädigung im Zusammenhang mit den Vertragsverhandlungen und Abklärungen zu Gunsten der Bezirke Einsiedeln und Höfe). Vorgesehen sind zwar um ca. 30% reduzierte Wasserzinse, indessen ca. 80% mehr Gratisenergie für den Bezirk Einsiedeln.

    Energie zum Selbstkostenpreis

    Ein dritter Zusatzvertrag mit den SBB regelt das Energiebezugsrecht der Konzedenten (Kantone Schwyz, Zug, Zürich sowie Bezirke Einsiedeln und Höfe). Diese haben Anrecht auf Gratisenergie (1% der Jahresproduktion) sowie auf Bezug von Energie zum Selbstkostenpreis (15% der Jahresproduktion).

    Der Vertrag befasst sich unter anderem sowohl mit einer physischen wie mit einer finanziellen Abgeltung der Gratisenergie und der Option zum Bezug von Energie zum Selbstkostenpreis via EW Höfe.

    Mehr «Mückengeld», Kompromiss bei Trockenheit

    In einem vierten Zusatzvertrag verpflichten sich die SBB als Konzessionärin zum Halten der minimalen Staukote 887.34 m ü.M. vom 1. Juni bis 31. Oktober (sog. «Mückengrenze»). Für den Fall, dass der Seepegel unter diese Staukote sinkt schulden die SBB dem Bezirk Einsiedeln eine tägliche Busse, die gegenüber heute massiv erhöht wird.

    «Mückengrenze»

    Die Etzelwerkkommission hielt an der «Mückengrenze» fest – zum einen aus historisch-emotionalen Gründen, zum anderen aus Gründen des Landschaftsbildes. Den SBB wird für das Risiko von Trockenperioden (künftig wohl durchschnittlich alle acht Jahre) neu ein Toleranzband von lediglich 5 cm während jeweils maximal sieben Tagen zugestanden, während der Bezirk diesfalls handkehrum 80% der Energiekosten für das Kompensationspumpen übernimmt.

    Kommentare

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    ikea
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    Preis aber höher!
    ewf
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    «It is what it is»

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