Energiefonds: Hohe Nachfrage nach Fördermitteln
Der Energiefonds des Bezirks Einsiedeln war 2025 stark gefragt: Private und Bezirksprojekte erhielten Unterstützung, die Mittel waren früh ausgeschöpft.

Wie der Bezirk Einsiedeln informiert, hat der Bezirksrat den Rechenschaftsbericht zum Energiefonds 2025 genehmigt. Die Nachfrage nach Fördergeldern für Energieprojekte war auch im vergangenen Jahr sehr hoch.
Die für private Gesuche vorgesehenen Mittel waren bereits früh im Jahr ausgeschöpft, sodass weitere Anträge auf eine Warteliste für das Jahr 2026 gesetzt werden mussten. Insgesamt wurden 60 Gesuche von Privaten unterstützt.
Am häufigsten wurden Beiträge für Batteriespeicher beantragt (35 Gesuche), gefolgt von E-Ladestationen (19 Gesuche) und Wärmepumpenboilern (5 Gesuche). Insgesamt wurden dafür rund 170’000 Franken ausbezahlt.
Bezirk investiert weiter in Energieprojekte
Auch für Projekte des Bezirks selbst wurden Energiefondsmittel eingesetzt. Insgesamt fünf Vorhaben – darunter mehrere Umrüstungen von Beleuchtungen auf LED sowie der Anschluss der Bezirksliegenschaft Nordstrasse 17/19 an das Fernwärmenetz – wurden mit gesamthaft rund 162’000 Franken unterstützt.
Die hohe Nachfrage hält weiterhin an: Auch für das Jahr 2026 sind die Fördermittel bereits ausgeschöpft. Mehr als 100 Gesuche konnten bewilligt werden, während weitere Projekte auf die Warteliste für die nächste Förderperiode gesetzt werden mussten.
Es zeigt sich, dass das Interesse an Massnahmen zur Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in Einsiedeln weiterhin sehr gross ist. Die Förderbereiche und -beiträge für die nächste Förderperiode werden von der Energiekommission und vom Bezirksrat im Herbst geprüft und allenfalls angepasst werden müssen.










