Einsiedeln stärkt Sicherheit im Verwaltungszentrum
Der Bezirk Einsiedeln ordnet die Sicherheit neu. Klare Zuständigkeiten, neue Strukturen und Schulungen sollen den Schutz im Verwaltungszentrum verbessern.

Wie der Bezirk Einsiedeln mitteilt, hat der Bezirksrat im Zusammenhang mit dem Bezug des neuen Verwaltungszentrums Einsiedlerhof die betriebliche Sicherheit neu geregelt. Mit einer angepassten Sicherheitsorganisation, klar geregelten Zuständigkeiten und zusätzlichen Schulungen für die Mitarbeitenden soll die Sicherheit künftig ganzheitlich und wirkungsvoll gewährleistet werden.
Im Zentrum der Neuausrichtung steht eine Optimierung der bestehenden Strukturen sowie eine klare Regelung der Verantwortlichkeiten. Künftig werden sämtliche sicherheitsrelevanten Bereiche ganzheitlich betrachtet. Kernstück ist eine neue Sicherheitsorganisation, welche die bisherige Parallelstruktur ablöst.
Neu wird die Verantwortung stärker in die bestehende Führungsstruktur integriert. Der Abteilungsleiter Volkswirtschaft Sicherheit übernimmt die Funktion des Sicherheitsbeauftragten (Sibe), unterstützt durch die Verwaltungsleitung, interne sowie – nach Bedarf – externe Fachspezialisten.
Ergänzend wird eine Zuständigkeitsmatrix eingeführt, welche die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten im Bereich Sicherheit klar definiert. Zudem prüft der Bezirksrat die Erarbeitung eines Sicherheitshandbuchs, das alle relevanten Themenfelder – von Arbeitssicherheit über Krisenmanagement bis hin zur Datensicherheit – systematisch abdeckt.
Sicherheitskurse für Verwaltung beschlossen
Als Sofortmassnahme werden im Mai 2026 alle Mitarbeitenden der Bezirksverwaltung im neuen Verwaltungsgebäude obligatorische Sicherheitsausbildungen absolvieren. Damit sollen sowohl das Verhalten in Gefahrensituationen als auch die neuen organisatorischen Grundlagen vermittelt werden.
Mit den beschlossenen Massnahmen trägt der Bezirksrat den gesetzlichen Anforderungen Rechnung und stärkt die Sicherheitskultur innerhalb der Verwaltung nachhaltig.










