UHC Guggisberg: Das grosse Update
In der Hälfte der Saison zieht UHC-Guggisberg-Präsident Gafner Bilanz: Unter anderem hatte das Frauenteam nach dem Aufstieg mit der neuen Liga zu kämpfen.

Bisher lief die Saison für den UHC Guggisberg nicht schlecht: Die erste Mannschaft steht mit 18 Punkten auf Platz 2. Das 4.-Liga-Team schafft es mit neun Punkten ins Mittelfeld auf Rang 6.
Ebenso die Herren der 5. Liga, die mit zehn Punkten aktuell auf Rang 5 stehen. Weniger gut lief es bei den Guggisberger Damen: Mit einer Tordifferenz von -41 rangieren sie auf dem letzten der 10 Plätze.
B-Junioren mischen vorne mit
Die B-Junioren belegen mit 21 Punkten und einer sagenhaften Tordifferenz von +47 den zweiten Rang. Die C-Mannschaft steht mit acht Punkten im Mittelfeld auf Rang 8. Das D-Team konnte bisher leider kein Spiel gewinnen und rangiert somit auf Platz 10.

Trotz der nicht durchwegs positiven Ergebnisse ist Andre Gafner, Präsident des UHC Guggisbergs, mit der Leistung seiner Spielerinnen und Spieler «sehr zufrieden».
Damen kämpfen neu in 2. Liga
Insbesondere dem Frauenteam zeigt Gafner aufgrund des letztjährigen Aufstiegs in die 2. Liga Kulanz: «Wir wussten von Anfang an, dass es sehr hart werden wird.» Demnach sind auch die Spielerinnen keineswegs deprimiert: «Unsere Damen geben ihr Bestes und nehmen die Niederlage gelassen.»

Aus diesem Grund sieht Gafner positiv in die Zukunft: «Sobald sie sich an die neue Liga gewöhnt haben, werden wir Ergebnisse sehen. Aktuell ist unser Ziel vor allem, nicht wieder abzusteigen.»
Viele neue D-Junioren
Auch mit den D-Junioren ist Gafner nachsichtig: «Wir hatten einen Riesenzuwachs im vergangenen Jahr.» Nun müssten sich die Spieler erst zu einem Team formen.
Dafür sieht der Vereinspräsident die Niederlagen sogar als förderlich. «Verlieren gehört beim Sport hin und wieder dazu», so Gafner. «Und das müssen alle jungen Sportler zunächst lernen.»

Scheinbar können sich die Erwachsenen in dieser Hinsicht bei den Junioren sogar eine Scheibe abschneiden: «Sie gehen mit der Situation wirklich sehr gut um – keine Spur von Wut. Sie freuen sich einfach darüber, bald wieder spielen zu dürfen.»
Guggisberg klar im Nachteil
Wie so viele andere Sport-Vereine kämpft der UHC Guggisberg mit der hohen Hallenbelegung. Im Gegensatz zu den meisten seiner Konkurrenten ist die Lage in der Turnhalle Riffenmatt geradezu prekär.
«Jedes unserer Teams kann nur ein Mal in der Woche trainieren – selbst die erste Mannschaft», erklärt Gafner. «Das ist ein klares Manko.» Dadurch werden die sowieso schon guten Leistungen – etwa von der ersten Mannschaft und den B-Junioren – nur noch beeindruckender.






