Die Schwyzer SVP will ihre drei Sitze in der Regierung bei den Wahlen vom September verteidigen.
Lachen SZ
Blick auf Lachen SZ. - Keystone

Sie hat am Montagabend, 13. Juni 2022, in Lachen SZ ihre beiden bisherigen Regierungsräte sowie den Schwyzer Gemeindepräsidenten Xaver Schuler nominiert. Die Nominationsversammlung hatte neben Schuler auch die beiden Kantonsräte Fredi Kälin aus Einsiedeln und Thomas Haas aus Lachen zur Auswahl. Schuler wurde im dritten Wahlgang mit 82 Stimmen nominiert, wie Roman Bürgi, Präsident der SVP des Kantons Schwyz, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Haas machte 56 Stimmen, Kälin erhielt 26 Stimmen.

Wieder antreten werden die beiden bisherigen Regierungsräte André Rüegsegger (seit 2012 im Amt) und Herbert Huwiler (seit 2020 im Amt).

Bei den Ersatzwahlen für die Schwyzer Regierung sind zwei der sieben Sitze neu zu besetzen. Seinen Rücktritt auf Ende Jahr hat neben SVP-Volkswirtschaftsdirektor Andreas Barraud auch FDP-Finanzdirektor Kaspar Michel angekündigt. Die FDP nominierte als Nachfolger den Schwyzer Polizeikommandanten Damian Meier.

Im siebenköpfigen Regierungsrat verfügt die SVP über drei, die FDP und die Mitte über je zwei Sitze. Die SP, die vor zehn Jahren ihr Regierungsmandat verlor, mischt bei den Wahlen ebenfalls mit. Für die Nominationsversammlung vom 4. Juli 2022 stellt sie die 51-jährige Kantonsrätin Diana de Feminis aus Morschach zur Verfügung.

Auch die Grünliberalen wollen Einzug halten, sie schlagen Ursula Louise Lindauer als Regierungskandidatin vor. Die offizielle Nominierung soll am 23. Juni 2022 stattfinden. Eingabeschluss für die Wahlvorschläge ist am 6. Juli 2022 um 9 Uhr.

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