Zwei Mitglieder der Kantonalregierung und Vertreter der Standortförderung des Kantons Zürich haben die Energietechnikfirma Weishaupt AG in Geroldswil besucht.
Geroldswil Gemeinde
Blick ins Limmattal von der Gemeinde Geroldswil aus. - Geroldswil.ch

Vertreter der Kantonalregierung und der Standortförderungen haben sich beim Besuch der Energietechnikfirma Weishaupt AG über aktuelle Entwicklungen informiert. Regierungsrätin Carmen Walker Späh zeigte sich beeindruckt vom Fortschritt der Wärmetechnik.

Zwei Mitglieder der Kantonalregierung und Vertreter der Standortförderung des Kantons Zürich haben sich bei einem Besuch in der Schweizer Niederlassung der auf Energietechnik und Energiemanagement spezialisierten Weishaupt AG informiert.

Regierungsrätin Carmen Walker Späh nannte die Fortschritte in der Wärmetechnik eindrücklich. Die Vorsteherin der Volkswirtschaftsdirektion hat Weishaupt in Geroldswil am Dienstag gemeinsam mit Regierungsrat und Leiter der kantonalen Baudirektion, Martin Neukom, besucht.

Begleitet wurden sie vom Leiter der kantonalen Standortförderung, Fabian Streiff, und der Geschäftsführerin der regionalen Standortförderung Limmatstadt AG, Jasmina Ritz.

Das Unternehmen ist global vertreten

Begrüsst wurden die Gäste durch Weishaupt-CEO Thomas Rusch und den Gemeindepräsidenten von Geroldswil, Michael Deplazes. Am Standort Geroldswil unterhält Weishaupt ein Kompetenz- und Ausbildungszentrum.

Das Unternehmen verfügt weltweit über 23 Tochtergesellschaften mit 3500 Mitarbeitenden in über 60 Ländern. Der Hauptsitz des Unternehmens ist im baden-württembergischen Schwendi.

Die Firma beschäftigt schweizweit 280 Mitarbeitende, davon 75 in Geroldswil. Zu den Höhepunkten des Rundgangs gehörte die Präsentation einer von Weishaupt entwickelten Wärmepumpe, die auch hohen gestalterischen Anforderungen entspricht.

Der Fortschritt in der Wärmetechnik soll genutzt werden

Anschliessend wurde über die Entwicklungen und Herausforderungen für die Energietechnik diskutiert. Regierungsrätin Walker Späh zeigte sich dabei vom technologischen Fortschritt in der Wärmetechnik beeindruckt.

„Wir müssen diesen Fortschritt nutzen“, sagte sie. Deshalb wolle der Regierungsrat das Energiegesetz ändern und den Umstieg auf klimaneutrale Heizungen stärker fördern. Am 28. November 2021 findet dazu die Abstimmung über das kantonale Energiegesetz statt.

Den von CEO Rusch angesprochenen Fachkräftemangel will die Volkswirtschaftsdirektorin mit der Vorsteherin der Bildungsdirektion, Regierungsrätin Silvia Steiner, besprechen.

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