Wie die Gemeinde Urdorf mitteilt, gibt Elisabeth Lüchinger-Grob nach vierzig Jahren das Amt als Ortschronistin ab.
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Verwaltung (Symbolbild). - Der Bundesrat

Elisabeth Lüchinger-Grob ist seit 1982 Urdorfer Ortschronistin. Dieses Jahr 2022, wenn sie achtzig Jahre alt wird, wird sie diese Aufgabe nach vierzig Jahren abgeben. Das Festhalten des Geschehens in der Gemeinde war ihr eine Passion: Daraus resultierten auch zwei Bücher über die Historie Urdorfs. Für die europäische Bibliothek entstand ein drittes Büchlein mit frei gewählten Bildern und Urdorfer Geschichten.

Im Juni 2022, auf die neue Amtszeit der Urdorfer Behörden hin, also nach vierzig Jahren und einem halben Leben, gibt die 80-Jährige das Amt ab. Rückblickend hält sie fest: «Die Chronik zu führen war eine interessante Fleissarbeit.»

Sammeln der Publikationen auf digitaler Basis

Wie geht es mit der Urdorfer Ortschronik nun weiter? Elisabeth Lüchinger erklärt, dass seit 2018 die Gemeindeverwaltung das Sammeln der Publikationen auf digitaler Basis übernommen hat. Es bestehe eine Lösung, wonach schweizweit die Medien-Meldungen, welche einen Bezug zu Urdorf haben, automatisch zusammengefasst und digital der Gemeinde zur Kenntnis gebracht werden, welche aber noch fertig ausgearbeitet werden muss.

Das Ziel ist es, dass sich diese Informationen volltextlich via Link zu den publizierenden Stellen abrufen lassen. Deshalb entfalle seither das Sammeln von aktuellen Dokumenten, die elektronisch vorliegen, von Hand.

Übrig bleibt einer Nachfolge oder der Heimatkundlichen Vereinigung, noch auftauchende alte Dokumente oder ortsbezogene Drucksachen zu sammeln und aufzubewahren.

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