Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Dienstagmorgen, 5. Oktober, im Ristet-Tunnel (Birmensdorf) einen Falschfahrer gestoppt.
Kantonspolizei Zürich
Ein Patrouillenfahrzeug wurde stark beschädigt. - Kantonspolizei Zürich

Kurz vor halb drei Uhr fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Zürich ein stark beschädigtes Fahrzeug auf, das auf der Birmensdorferstrasse von Uitikon-Waldegg her Richtung Autobahnanschluss Uitikon fuhr. Beim Auto mit litauischen Kontrollschildern fehlte vorne links ein Reifen und es fuhr auf der Felge.

Die Polizeipatrouille versuchte mehrmals den Personenwagen mit Matrixleuchte «Stopp Polizei» und Blaulicht zum Anhalten zu bewegen. Der Lenker fuhr trotzdem als Falschfahrer in den Autobahnzubringer Ristet-Tunnel ein.

Er konnte schliesslich durch Ausbremsen gestoppt werden noch bevor er in falscher Fahrtrichtung auf die A3, Fahrbahn Basel, auffahren konnte. Der am Patrouillenfahrzeug entstandene Sachschaden dürfte zehntausend Franken übersteigen.

Der Lenker, ein 30-jähriger Algerier, wurde am Anhalteort verhaftet. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete bei ihm die Entnahme von Blut und Urin an.

Die Autobahnausfahrt «Uitikon» war für rund zwei Stunden gesperrt. Nach aktuellem Ermittlungsstand hatte der gleiche Fahrzeuglenker zuvor in der Stadt Zürich einen Verkehrsunfall mit einem parkierten Fahrzeug verursacht und dieses massiv beschädigt.

Der Lenker hatte sich dabei unerlaubt von der Unfallstelle entfernt.

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