Kadetten Schaffhausen vor heissem Auswärtsspiel in Thun
Nach dem Sieg gegen Stäfa wartet auf die Kadetten Schaffhausen am 7. Februar 2026 um 18 Uhr die enge Lachenhalle. Wacker Thun gilt als heimstark und gefährlich.

Wie die Kadetten Schaffhausen mitteilen, wartet auf die Kadetten nach dem gelungenen Start nach der Europameisterschaftspause mit einem 44:31-Sieg gegen Stäfa am Samstag, 7. Februar 2026, um 18 Uhr eine unangenehme Aufgabe in der engen Lachenhalle bei Wacker Thun.
Thun mit starker Saison
Dort ist es stets schwer zu bestehen gegen eine Mannschaft, die auf eine aggressive, emotionale Spielwiese setzt und seinen Gegnern einen heissen Kampf bietet. Zumal sich die Berner Oberländer in diesem Jahr in guter Form zeigen.
Zwei Testspiele wurden gewonnen und auch der Start in die Quickline Handball League verlief mit einem 30:27-Auswärtsieg bei GC Amicitia Zürich erfolgreich. Dreh- und Angelpunkt dabei war einmal mehr Spielmacher Ante Gadza, der mit seinen dort sechs und nun total 144 Treffern auch knapp vor dem am Mittwoch noch pausierenden Odinn Thor Rikhardsson (137) die Torschützenliste der Liga anführt.
Überhaupt spielt Thun eine starke Saison und liegt aktuell auf Rang vier – lediglich zwei Pluspunkte hinter dem Tabellendritten HC Kriens-Luzern.
Gutes Tempospiel der Kadetten
Hervorragend läuft es auch für die Orangen. Mit 19 Siegen aus 19 Spielen führen sie das Klassement mit 11 Plus- beziehungsweise neun Minuspunkten Vorsprung vor Pfadi Winterthur an und konnten damit alle bisherigen Meisterschaftsspiele in der laufenden Saison für sich entscheiden.
In Thun wird den Kadetten jedoch alles abverlangt werden. Die Eindrücke aus dem Kantersieg gegen Stäfa stimmen jedoch positiv. «Das Tempospiel war gut. Nach vorne, aber auch nach hinten», so Hrvoje Horvat.
«Das Spiel zwischen den Neun-Meter-Linien war sehr gut. Das war ein Schwerpunkt, was wir erreichen wollten.» Schon in Thun, aber auch am kommenden Mittwoch in Kriens oder in der European League erwartet er Gegner, «die sehr viel laufen, die Wert auf Tempo legen.»
Dieses Tempospiel unter Kontrolle zu bekommen sei die erste Aufgabe. Ein gutes Zeichen in diese Richtung war der Pflichtspielauftritt im neuen Jahr.
Rikhardsson zurück – Peric weiter fraglich
Wieder ins Training und Aufgebot kehrt nach dringend benötigter Regenerationspause Rikhardsson zurück. Noch am Sonntag stand er im kleinen Final der Europameisterschaft mit Island auf dem Parkett.
Wann Josip Peric wieder einsatzbereit ist, steht aktuell noch nicht fest. So sind wieder alle gefordert bei einer Mannschaft, die Horvat gerade zu Hause als sehr stark und gefährlich einstuft.








