Kadetten Schaffhausen

Kadetten Schaffhausen schlagen GC und bleiben an der Spitze

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Schaffhauserland,

Die Kadetten Schaffhausen gewinnen bei GC Amicitia Zürich mit 34:28 und feiern den dritten Sieg im dritten Saisonspiel. Leon Bergmann glänzt mit 21 Paraden.

Kadetten Schaffhausen
Die Kadetten Schaffhausen sind ein Schweizer Handballverein. Ihre Heimspiele tragen die Kadetten in der BBC Arena aus. - Andre Frensel/ Grafik Nau.ch

Wie die Kadetten Schaffhausen berichten, feierten sie im dritten Saisonspiel ihren dritten Erfolg und stehen mit 6:0 Punkten weiterhin an der Tabellenspitze der Quickline Handball League.

Beim bislang ebenfalls ungeschlagenen Tabellendritten GC Amictia Zürich zeigten die Orangen Hochs und Tiefs, gewannen aber schliesslich deutlich mit 34:28. Am Sonntag, 6. September 2026, kommt der BSV Bern um 17 Uhr zum nächsten Duell in die BBC Arena.

21 Paraden von Leon Bergmann

Für Trainer Jonas Wille überwogen nach einem temporeichen Spiel deutlich die positiven Eindrücke. «Wir spielen in der ersten Halbzeit 15 wirklich fantastische Minuten», schwärmte er. Als nahezu alles funktionierte.

Angefangen vom grandios aufgelegten Schlussmann Leon Bergmann, der bis zum Ende auf sagenhafte 21 Paraden und 43 Prozent abgewehrte Würfe kam, über eine sehr agile, aggressive Deckung bis hin zu einem schwer ausrechenbaren, variablen Angriffsspiel, das mit einer hochprozentigen Abschlussquote veredelt wurde.

Unter dem Strich zeigten die Kadetten einem guten Gegner aus Zürich nach 13 ausgeglichenen Minuten die Grenzen auf und enteilten nach 20 Minuten auf 13:7. Die Flügel Nikos Sarlos und Odinn Thor Rikhardsson zeigten sich dabei wieder in bester Spiellaune.

«Zeitweise beste Leistung der Saison»

«Zeitweise», resümierte Wille, «war das die beste Leistung in dieser Saison.» Abwehr, Angriff, Umschaltspiel, vieles lief genau so, wie es sich der Kadetten-Coach vorgestellt hatte. Mit Beginn der zweiten Halbzeit wog sich sein Team jedoch etwas zu sehr in Sicherheit. In dieser Phase trafen die Orangen viele falsche Entscheidungen und liessen einige klare Chancen ungenutzt.

Das junge Team der Zürcher nutzte die Nachlässigkeiten der Kadetten sofort und witterte wieder Morgenluft. Mit neuer Energie und neuem Glauben stellten sie nach 40 Minuten den Anschlusstreffer zum 22:23 her. Als kurz darauf auch noch Ariel Pietrasik mit Roter Karte disqualifiziert wurde, war der Schweizer Serienmeister wieder wachgerüttelt.

«Wir haben wieder zu uns selbst gefunden und sind wieder aufgestanden», lobte Wille die Reaktion seiner Mannschaft und die starke Mentalität. Beispielhaft ging Captain Luka Maros voran, erzielte insgesamt acht Tore und übernahm gerade in schwierigen Situationen mit Erfolg viel Verantwortung.

Neben ihm zeigte Patrik Martinovic nach durchwachsener erster Hälfte eine bemerkenswerte Einstellung, spielte sich frei und wurde ebenfalls zum Entscheider, der etwa aus ganz spitzem Winkel per Dreher erfolgreich war. Maros bediente schliesslich auch noch Sarlos per wunderschönem Flieger. Nach einem Durchgänger zauberte der Spitzenreiter am Schluss wieder.

Fokus über die ganze Spielzeit bewahren

Wille: «Die Spieler haben die Qualität und das Selbstvertrauen, das Ruder wieder herumzureissen. Wir können daraus lernen, dass wir den Fokus über die ganze Spielzeit bewahren müssen.»

Gleichzeitig fordert er Demut, nichts als selbstverständlich anzusehen und jeden Sieg zu feiern. Schon am Sonntag, 6. September 2026, kann seine Mannschaft nachlegen. Mit dem BSV Bern stellt sich um 17 Uhr der nächste starke Gegner in der BBC Arena vor.

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