Kadetten Schaffhausen fordern Kriens im Meister-Final
Nach der WM-Pause wollen die Kadetten Schaffhausen den Meistertitel verteidigen. Im packenden Final-Duell am 24. Mai wartet der formstarke HC Kriens-Luzern.

Die beiden besten Mannschaften der Hauptrunde treffen auch im Playoff-Final aufeinander, berichten die Kadetten Schaffhausen. Im Duell Kadetten Schaffhausen gegen den HC Kriens-Luzern wird der Schweizer Meister ermittelt.
Start der Serie ist durch den Hauptrundengewinn der Kadetten am 24. Mai um 17 Uhr in der BBC Arena Schaffhausen. Tickets sind im Onlineshop der Kadetten erhältlich.
Amtierender Schweizer Meister und Cupsieger gegen den Tabellenzweiten der Hauptrunde, der ein Jahr zuvor den Cup gewinnen konnte – das Aufeinandertreffen der Rivalen aus Schaffhausen und Kriens-Luzern dürfte äussert heisse Partien liefern. In drei Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit behielten die Kadetten zweimal die Oberhand.
Luzern reist mit viel Selbstvertrauen in den Final
35:32 gewannen sie in eigener Halle zu Beginn der Saison und entführten auch im Februar beim 27:26-Auswärtssieg beide Punkte aus der Innerschweiz. Im März, als die Kadetten bereits als Hauptrundensieger feststanden, gelang dem HCKL ein 33:27-Erfolg – eine von nur zwei Niederlage der Orangen in 27 Hauptrundenpartien.
Sieben Punkte betrug der Vorsprung am Ende der ersten Saisonphase. Danach marschierten beide Teams mit jeweils 3:0-Siegen durch die Viertel- und Halbfinals. Vor allem im Halbfinal-Duell mit Pfadi Winterthur zeigte sich Luzern in starker Form.
Mit Marin Sipic, der nach langer Verletzungspause wieder zurück ist, einem überragend aufspielenden Luca Sigrist und einem gut aufgelegten Kevin Bonnefoi wurde die erst dritte Finalteilnahme der Vereinsgeschichte erspielt. 15 Siege in Serie stehen aktuell zu Buche.
Elf Kadetten für Nationalmannschaften im Einsatz
Nach einer aufgrund der klaren Halbfinal-Serien beider Teams und der Playoffs zur Weltmeisterschaft langen Pause, gilt es nun, binnen kürzester Zeit wieder Fahrt aufzunehmen für die wichtigsten Spiele der Saison. Lucas Meister und Dimitrij Küttel – Kadetten-Captain Luka Maros wurde geschont – müssen dabei die grosse Enttäuschung nach dem Aus in den WM-Playoffs mit der Schweiz gegen Italien schnell abschütteln.
Gleiches trifft auf Leon Bergmann zu, der mit Österreich gegen Polen mit Ariel Pietrasik das Nachsehen hatte sowie Daniel Reznicky, der mit Tschechien gegen Frankreich unterlag. Torwart-Trainer Ninoslav Pavelic qualifizierte sich mit Nordmazedonien hingegen für die Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland.
Ihren Platz sicher hatten bereits Odinn Thor Rikhardsson (Island) und Patrik Martinovic (Kroatien). Für die Schweizer Junioren-Nationalmannschaft waren die Kadetten Yari Prince, Manoy Ugiagbe und Johannes Hedinger im Einsatz.








