Am Samstagabend schleuderte es eine junge Frau aus einer Kilbi-Bahn. Wegen eines mechanischen Defektes wurde nicht angezeigt, dass der Sitz unverriegelt war.
Kilbi-Bahn-Unglück
Eine junge Frau wurde am Samstagabend aufgrund eines technischen Defekts aus einer Kilbi-Bahn geschleudert wurde. - Gemeinde Zollikon

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Samstagabend wurde eine Frau aus einer Kilbi-Bahn geschleudert.
  • Der 20-Jährigen wurde eine fehlerhafte Anzeige der Sitzverriegelung zum Verhängnis.
  • Die junge Frau wurde aus ihrem Sitz geschleudert, zog sich Prellungen und Schürfungen zu.

Nun ist klar, wieso am vergangenen Samstagabend in Sarnen eine junge Frau aus einer Kilbi-Bahn geschleudert wurde. Ihr Sitz war nicht verriegelt, ein mechanischer Defekt verhinderte, dass dies angezeigt wurde. Die 20-Jährige sass kurz vor 20 Uhr mit mehreren weiteren Personen in einem sogenannten Scheibenwischer-Karussell.

Sie wurde dabei aus ihrem Sitz geschleudert und zog sich Prellungen und Schürfungen zu. Mittlerweile konnte sie das Spital aber wieder verlassen, wie die Obwaldner Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte.

Mechanischer Defekt

Zusammen mit Experten des Forensischen Instituts Zürich habe man den Unfall vor Ort untersucht und eine technische Ursache ausgemacht. Ein nicht erkennbarer mechanischer Defekt habe dazu geführt, dass die elektrische Verriegelung der Sitze korrekt angezeigt wurde. Die Bahn konnte daraufhin gestartet werden. Tatsächlich aber sei der Sitz der Frau nicht verriegelt gewesen.

Die Fahrgeschäfte würden alle drei Jahre durch den «TÜV Süd» überprüft, im konkreten Fall letztmals vor zwei Jahren. Dabei sei es zu keinerlei Beanstandungen gekommen.

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