Die Gemeinde Ingenbohl hat das vergangenen Jahr finanziell deutlich besser abgeschlossen als budgetiert. Statt 900'000 Franken blieb ihr am Ende ein Plus von 4,3 Millionen Franken. Sie konnte dadurch Schulden abbauen.
Geld
Aufgeschichtete Schweizer Münzen, mit einer 200-Franken-Note als Dach. (Symbolbild) - Keystone

Der Aufwand betrug 42,43 Millionen Franken, wie die Gemeinde am Dienstag mitteilte. Der höhere Überschuss ist auch auf die 1,5 Millionen Franken Mehreinnahmen bei den Steuern natürlicher Personen zurückzuführen. Mit dem Geld baute Ingenbohl Schulden ab und kann die Nettoinvestitionen von 7 Millionen Franken selber finanzieren.

Die Pandemie hinterliess jedoch ihre Spuren in der Rechnung. So war das Betreibungsamt länger geschlossen, was zu deutlich tieferen Gebühren führte. Auch die Cafeteria des Alterszentrums Heideweg blieb zu. Und weil im Heim überdurchschnittlich viele Bewohner verstarben, fielen auch die Pflegegelder tiefer aus als erwartet.

Der Gemeinderat geht davon aus, dass die Pandemie insbesondere bei den Steuern im Jahr 2021 deutlich negativere Auswirkungen haben wird.

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