Ob- und Nidwalden haben am Mittwoch Bilanz zum Härtefallprogramm 2021 gezogen. Demnach erhielten von der Coronapandemie betroffene Unternehmen in den beiden Kantonen Unterstützungsgelder von über 60 Millionen Franken.
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Die Nidwaldner Landräte während der Nidwaldner Landratssitzung vom 3. Februar 2021 im Kollegium St. Fidelis in Stans während der Corona-Pandemie. (Symbolbild) - Keystone

In Obwalden gingen gemäss einer Mitteilung des Regierungsrats 200 Gesuche ein, total wurden Finanzhilfen von 26,8 Millionen Franken ausbezahlt. Davon gingen 8,8 Millionen Franken an Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 5 Millionen Franken. Mehr als zwei Drittel der Finanzhilfen gingen an die Gastronomie und Hotellerie.

Im Kanton Nidwalden wurden nach Angaben der Staatskanzlei 186 Unternehmen mit 36,7 Millionen Franken unterstützt. Fast die gesamte Summe wurde à-fonds-perdu gewährt, 1,8 Millionen Franken entfielen auf Bürgschaften für Darlehen.

Der Bund führt die Härtefallhilfe 2022 weiter.

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