Obwaldner Kantonalbank 2025 mit höherem Gewinn
Die Obwaldner Kantonalbank (OKB) hat 2025 mehr verdient. Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung stieg um 6,9 Prozent auf 27,8 Millionen Franken.

Nach der Stärkung der Reserven für allgemeine Bankrisiken verblieb ein Jahresgewinn von 14,7 Millionen Franken (+6,7 Prozent), wie die Bank am Donnerstag mitteilte.
Trotz anhaltendem Margendruck konnte die Bank im Zinsengeschäft – der wichtigsten Ertragsquelle – zulegen, wie es weiter hiess. Der Nettoerfolg stieg um 8,7 Prozent auf 53,7 Millionen Franken.
Erfreulich gewesen sei auch die Entwicklung im Anlagegeschäft. Der Ertrag im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg um knapp 8 Prozent auf 11,5 Millionen Franken. Das betreute Depotvolumen stieg um 14,8 Prozent.
Das eher unbedeutende Handelsgeschäft war dagegen rückläufig, so die Bank. Tiefere Fremdwährungskurse hätten die Finanzanlagen belastet und den Handelserfolg um 12,1 Prozent auf 5,6 Millionen Franken gesenkt.
Insgesamt belief sich der Bruttoerfolg damit auf 74,81 Millionen Franken, was einem Zuwachs von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Aufwendungen stiegen mit gut 9 Prozent auf 40,0 Millionen etwas stärker, wobei vor allem die Digitalisierung und zusätzliches Personal die Treiber gewesen seien.
Im Hypothekargeschäft habe man die führende Stellung im Kanton bestätigen und das Volumen um knapp 190 Millionen Franken erhöhen können, hiess es weiter. Die effektiven Kundengelder beliefen sich per Ende Jahr auf 3,55 Milliarden Franken.
Vom höheren Gewinn profitieren auch die Eigentümer der Bank. So liefert die OKB an den Kanton Obwalden 9,24 Millionen Franken (+6,7 Prozent) in Form von Gewinnausschüttungen und Abgeltung der Staatsgarantie ab. Die rund 2400 Inhaberinnen und Inhaber von Partizipationsscheinen sollen derweil von einer höheren Dividende profitieren. Sie beträgt neu 32 Franken pro Schein bei einem Jahresendkurs von 1250 Franken.






