Die Planer der Pilatus Arena haben bei der Stadt Kriens LU das Baugesuch für die Überbauung eingereicht. Dies wurde möglich, nachdem vor knapp einem Monat der Luzerner Regierungsrat den Bebauungsplan genehmigt hatte.
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Krienser unterstützen den Bau der Pilatus-Arena und zweier Hochhäuser im Mattenhof. - Visualisierung Raumgleiter AG, Zürich

Laufe alles nach Plan, könne der Spatenstich im Frühling 2022 erfolgen, teilte die Pilatus Arena AG am Mittwoch mit. Die Halle könnte dann im Herbst 2024 bezugsbereit sein, die Wohnungen bis im Frühling 2025.

Die im Mattenhof geplante Pilatus Arena soll für Sport- und Kulturanlässe sowie für Versammlungen und Ausstellungen genutzt werden. Geplant sind 4000 Sitzplätze.

Finanziert wird die 39 Millionen Franken teure Halle mit zwei 15 und 36 Stockwerken hohen Hochhäusern. Bund und Kanton unterstützen den Bau der neuen Sportinfrastruktur finanziell, weil er in der Zentralschweiz eine infrastrukturelle Lücke schliesse. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf über 200 Millionen Franken.

Die Stimmberechtigten von Kriens hatten den Bebauungsplan im November 2020 in einer Referendumsabstimmung gutgeheissen. Die Gegner der Überbauung bezeichneten diese als überrissen und masslos.

Bislang bestand die Trägerschaft der Pilatus Arena aus der Helvetia Versicherung und der Eberli AG. Mit der Rechtskraft des Bebauungsplans seien die Aktien der Pilatus Arena AG an die Halter AG Luzern und an Toni Bucher, den früheren Verwaltungsratspräsidenten der Eberli AG, übergeben worden, hiess es in der Mitteilung.

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