«Stop2drop»: Stadt geht gegen Zigaretten-Littering vor
Die Stadt Sempach beteiligt sich an der nationalen Kampagne «Stop2drop» gegen Zigaretten-Littering. Auch per Info-Stand auf dem Städtlimärt am 29. August.

Zigaretten-Littering belastet Umwelt, Infrastruktur und Gewässer und verursacht hohe Reinigungskosten. Auch in Sempach ist das Thema seit Jahren präsent, wie die Stadt schreibt.
Um die Bevölkerung für die Folgen achtlos weggeworfener Zigarettenstummel zu sensibilisieren, beteiligt sich die Stadt an der nationalen Kampagne der NGO stop2drop.
Ein einzelner Zigarettenstummel enthält über 7000 Chemikalien und kann bis zu 1000 Liter Wasser verunreinigen. Bis er zu schädlichem Mikroplastik zerfällt, vergehen bis zu 14 Jahre.
Umweltkommission informiert am 29. August beim Städtlimärt zur Situation
Von Mai bis Oktober 2026 machen Plakate, Signaletik und Riesen-Zigarettenstummel an zentralen Standorten auf die Problematik aufmerksam.
Zudem informiert die Umwelt- und Energiekommission am Städtlimärt Sempach vom Samstag, 29. August 2026, über Biodiversität sowie Zigaretten- und Nikotinlittering.
«Es stimmt mich nachdenklich, dass ich oft achtlos weggeworfene Zigarettenstummel am Boden und in der Natur sehe. Vielen Menschen scheint nicht bewusst zu sein, dass Zigarettenstummel giftig und aus Plastik sind. Mit dieser Sensibilisierungskampagne möchten wir dieses Bewusstsein stärken und dazu beitragen, dass Sempach noch gesünder und lebenswerter wird», sagt Denise Mariaux, Mitglied der Umwelt- und Energiekommission von Sempach.
«Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel schaden der Umwelt und verursachen auch hohe Kosten für Sempach. Die Reinigung ist sowohl personal- als auch zeitintensiv und beansprucht wertvolle Ressourcen», so Kilian Bussmann, Teamleiter Werkdienst. Allein in der Schweiz geben Gemeinden jährlich 52 Millionen Franken für die Beseitigung von Zigaretten-Littering aus.










