Sempach

    Neue Wege am Sempachersee für mehr Rücksicht

    Stadt Sempach
    Stadt Sempach

    Ruswil,

    Die sieben See-Gemeinden, darunter auch Sempach, entflechten die Wege am Sempachersee nach Nutzergruppen. Signalisation und Ranger fördern Rücksichtnahme.

    Sempachersee
    Der Sempachersee im Kanton Luzern. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

    Wie die Stadt Sempach mitteilt, zieht der Sempachersee viele Erholungssuchende an – damit einher gehen Konflikte zwischen verschiedenen Nutzergruppen. Hier setzt die gemeinsame Idee der sieben seeanstossenden Gemeinden an: Im Kern geht es darum, die bestehenden Wege rund um den Sempachersee zu entflechten.

    Neu gibt es verschiedene Routen für unterschiedliche Bedürfnisse wie Spazieren, Wandern, Biken, Velofahren und Inlineskaten. Die Wege sind für jede der fünf Anspruchsgruppen klar signalisiert. Wer spazieren will, folgt der blauen Beschilderung, wer wandert der grünen und Inline Skater der gelben Route. Die Veloroute ist rot markiert und jene für die Biker violett.

    Wo eine Entflechtung der Wege nicht möglich ist, gibt es Informationstafeln und Bodenmarkierungen. Dies mit dem Ziel, die unterschiedlichen Besuchergruppen zur Rücksichtnahme zu sensibilisieren.

    Was die Gemeinden Eich, Neuenkirch, Nottwil, Oberkirch, Schenkon, Sempach und Sursee in einem Konzept ausgearbeitet haben, wird nun schrittweise angegangen. Bis am 8. Mai 2026 sind die drei zentralen Massnahmen – neue Signalisation rund um den See, eine gemeinsame Webseite sowie ein Rangerdiens – so weit umgesetzt, dass sie für die Bevölkerung sichtbar und nutzbar sind.

    Lenken statt Verbieten für mehr Miteinander

    Die Massnahmen sollen helfen, Konflikte zwischen den verschiedenen Nutzergruppen abzubauen. Weiter sollen die gegenseitige Rücksichtnahme gefördert, die Bedürfnisse von Natur- und Uferschutz besser sichtbar gemacht werden.

    Schlussendlich soll dies zu einem besseren Miteinander zwischen Grundeigentümern und Erholungssuchenden führen. Und dies ganz ohne zusätzliche Verbote oder neue bauliche Massnahmen – sondern mit der gezielten Verbesserung von Bestehendem. Ganz nach dem Credo «Lenken statt Verbieten».

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    Kommentare

    User #2397 (nicht angemeldet)

    Leider ist ein Grossteil am Ufer von Sempach bis Nottwil in Privatbesitz ( hohe Hecken, lauter Verbotstafel) - somit ist dieser Wanderweg alles andere als schön 🫣 zu viele Biker und Schlaglöcher. Nicht zu empfehlen!

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