Bill Kaulitz und Gustav imitieren Wunderkind Maximilian Janisch
«Cache-cache, trappe-trappe» statt «Durch den Monsun»! Tokio Hotel lässt einen alten Schweizer TikTok-Hit wieder aufleben – und sorgt für Lacher.
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Das Wichtigste in Kürze
- Tokio Hotel hat den berühmten «Cache-cache»-Spruch von Maximilian Janisch aufgegriffen.
- Schlagzeuger Gustav Schäfer imitiert das Schweizer Mathe-Wunderkind.
- Die ursprüngliche SRF-Szene von 2015 wurde acht Jahre später zum TikTok-Hit.
Bei Tokio Hotel ist plötzlich nicht mehr «Durch den Monsun», sondern «Cache-cache, trappe-trappe» angesagt!
In einer Instagram-Story von Bill Kaulitz (37) zeigt sich Schlagzeuger Gustav Schäfer (38) von einer ungewohnten Seite. Statt am Schlagzeug zu sitzen, imitiert er das Schweizer Mathe-Wunderkind Maximilian Janisch (23).
Die Szene spielt in einem Gang hinter der Bühne. Bill Kaulitz hält seinem Bandkollegen ein Mikrofon hin. Dieser ahmt mit entsprechender Mimik und Betonung den berühmten Auftritt des jungen Schweizers nach.

Kaulitz findet die Vorstellung offensichtlich köstlich und lacht. Doch was steckt hinter dem ungewöhnlichen Auftritt?
So wurde «Cache-cache, trappe-trappe» zum Hit
Die Geschichte beginnt bereits 2015. Damals begleitet das Schweizer Fernsehen SRF den elfjährigen Maximilian Janisch für eine «Reporter»-Sendung.
Der hochbegabte Bub aus Meierskappel LU erzählt darin, was er in Frankreich mit seinen Freunden unternimmt.
Seine Antwort: «Cache-cache, trappe-trappe und Trampolin.»
Was kompliziert klingt, ist eigentlich ganz einfach. Die französischen Ausdrücke stehen für Verstecken und Fangen. Dazu kommt Trampolinspringen. Doch vor allem die besondere Art, wie der junge Maximilian die Wörter ausspricht, bleibt hängen.
2023 taucht die alte SRF-Szene auf TikTok auf und verbreitet sich rasant. Der Clip wird millionenfach angeschaut, nachgesprochen und parodiert.
Aus dem Mathematik-Wunderkind wird über Nacht auch ein Internetstar.
Maximilian macht sogar Geld mit dem Spruch
Maximilian Janisch nimmt den Hype mittlerweile selbst mit Humor. Er eröffnet einen eigenen TikTok-Kanal, erklärt mathematische Phänomene und greift auch sein berühmtes Meme auf.
Im Juni 2025 schliesst er mit gerade einmal 21 Jahren seine Doktorarbeit in Mathematik an der Universität Zürich ab.

Sein Internet-Spitzname passt dazu: «Dr. Cache Cache Trappe Trappe».
Und damit nicht genug. Wie Nau.ch bereits berichtete, hat Janisch sogar einen eigenen Fanshop mit T-Shirts rund um seinen viralen Auftritt aufgebaut.
Das Geschäft lief beim Start allerdings noch bescheiden. Gerade einmal zwei Shirts hatte er damals verkauft. Eines davon an einen Freund.
Nun bekommt sein berühmter Spruch erneut prominente Aufmerksamkeit. Diesmal durch Tokio Hotel. Mehr als zehn Jahre nach der ursprünglichen Fernsehaufnahme ist «Cache-cache, trappe-trappe» offenbar noch immer für einen Lacher gut.











