Amriswil

Volley Amriswil zieht ohne Satzverlust ins Halbfinale

Volley Amriswil setzt sich im dritten Viertelfinalspiel mit 3:0 gegen den STV St. Gallen durch und qualifiziert sich souverän für die Playoff-Halbfinals.

Volleyball
Volleyball. (Symbolbild). - Keystone

Wie Volley Amriswil mitteilt, wollten nur 350 Zuschauer das dritte Playoff-Viertelfinalspiel sehen, aber diejenigen, die in der Halle waren, sahen ein munteres Spiel zwischen befreundeten Teams. Über den Sieger konnte eigentlich nie ein Zweifel herrschen, obwohl die Gäste im ersten Satz mehrmals mit drei Punkten in Führung gehen konnten.

Nach der 10:7-Führung nahmen die Platzherren das Szepter aber in die Hand und liessen den St. Gallern nur noch Brosamen bis zum Satzende. Umgekehrte Spielentwicklung im zweiten Durchgang. Bis zum 18:5 hatte der STV nicht den Hauch einer Chance.

Der Rest des Satzes ging dann zwar mit 11:7 an die Gäste, was aber trotzdem zum klaren Resultat von 25:16 zugunsten der Amriswiler führte. Für den dritten Abschnitt wechselte Coach Juan Serramalera gleich vier neue Spieler ein: Federico Serramalera für Milan Jovanovic, Bruno Jukic für Iliya Goldrin, Miloslav Dimov für Joel Hauck und David Boon für Etienne Schalch.

Aber auch mit diesen Leuten endete der Satz klar. Zwei Dinge dürfen noch festgehalten werden: Für einmal war Björn Höhne mit 15 Zählern bester Punktesammler, und der Ball zum 9:2 im zweiten Satz war das Resultat eines 118-Stundenkilometer-Service von Etienne Schalch.

Ausgeglichene Bilanz zwischen Amriswil und Schönenwerd

Mit diesem Sieg qualifizierte sich Volley Amriswil auf direktestem Weg für die Playoff-Halbfinalspiele. Gegner wird Volley Schönenwerd sein, das sich gegen Lausanne ebenfalls mit 3:0-Siegen qualifizierte.

Die Solothurner haben sich nach der Schwächephase im November 2025 mit vier Niederlagen gefangen und eine beeindruckende Rückrunde in der Qualifikation hingelegt. In den vier Partien dieser Saison zwischen Schönenwerd und Amriswil gingen beide Teams zweimal als Sieger vom Platz.

Mitte Oktober 2025 kassierten das Serramalera-Team innerhalb von 24 Stunden zwei Niederlagen im Supercup und im Meisterschaftsspiel in Schönenwerd. Das Rückspiel im Tellenfeld endete im Dezember 2025 mit einem 3:0-Sieg der Thurgauer.

Vor drei Wochen triumphierten die Amriswiler im Cuphalbfinal im Niederamt mit 3:1. Die beiden anderen Viertelfinalserien entwickelten sich komplett unterschiedlich. So, wie Amriswil vom Tabellensiebten St. Gallen nicht gefordert wurde, konnte auch der Qualifikations-Achte Colombier den Qualisieger Näfels in keiner Phase beunruhigen.

Hin und Her zwischen Jona und Chênois

Es lagen Welten im Spiel der beiden Teams. Ganz anders die Serie zwischen dem Vierten Jona und dem Fünften Chênois. Im ersten Spiel holten sich die Genfer einen feinen 3:1-Erfolg am Obersee. Die zweite Partie in Thônex ging dann mit 3:0 aber klar an die St. Galler.

Und auch das dritte Spiel wogte auf und ab. Nach mehr als einer Stunde Spielzeit stand es erst 1:1 in den Sätzen, ehe Chênois das Spiel für sich entscheiden konnte. In diesem Viertelfinal kommt es sicher zu einem vierten Spiel in Genf.

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