Wie die Gemeinde Kesswil mitteilt, möchte der Gemeinderat zusammen mit Uttwil die Nutzung des Bodensees als Energiequelle zur Wärmeerzeugung vorantreiben.
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Der Gemeinderat hat sich auch Gedanken über die Nutzung und Wirtschaftlichkeit alternativer Energiequellen gemacht.

Die Machbarkeitsstudie der Betatech Hunziker AG zeigt, dass es sich für Seegemeinden lohnt, diese schier unerschöpfliche Energiequelle zur Wärmeerzeugung zu nutzen.

Die nötigen Investitionskosten sind sehr hoch. Da Uttwil ebenso an einer Umsetzung interessiert ist, hat der Gemeinderat ein gemeinsames Vorprojekt angedacht und beim Bund um Fördergelder angefragt.

Dieses Vorprojekt kostet insgesamt 170'000 Franken, nach Abzug möglicher Subventionen verbleiben jeder Gemeinde Kosten von 65'000 Franken.

Eine 30-Millionen-Franken-Investition

Bei den Investitionen rechnet der Gemeinderat mit gegen 30 Millionen Franken. Trotz dieser enormen Summen rechnet sich das Projekt langfristig.

Wichtig ist, dass möglichst viele Nutzer an das Fernwärmenetz angeschlossen werden können und der Grossteil der Bevölkerung von Kesswil und Uttwil hinter diesem zukunftsträchtigen Projekt steht.

Im Budget 2024 ist unter Raumordnung 7900.3131.00 der Betrag von 65'000 Franken eingeplant, damit das Vorprojekt ausgearbeitet werden kann.

Der Gemeinderat ist überzeugt, dass es richtig ist, gemeinsam mit Uttwil, diese detaillierte Abklärung durchführen zu lassen und bittet die Einwohner um entsprechende Unterstützung.

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