Wie die Gemeinde Dozwil berichtet, steigen die Netzkosten aller vorgelagerten Netze in 2022 durchschnittlich gegenüber dem Vorjahr um rund zehn Prozent.
Zälhler ablesen
Strom- und Wasserzähler ablesen. - Keystone

Im Vergleich zu 2021 erhöhen sich die vorgelagerten Netzkosten sowohl der Swissgrid als auch des EKT. Die Netzkosten aller vorgelagerten Netze bis hin zu den Kraftwerken steigen durchschnittlich gegenüber dem Vorjahr um rund 10 Prozent pro Kilowattstunde.

Dies gilt sowohl für den Netztarif als auch für die Leistung. Die Systemdienstleistungen (SDL) sowie nationale und kommunale Abgaben bleiben dagegen für 2022 unverändert. Die Preise am Energiemarkt verzeichneten in den letzten Jahren einen markanten Anstieg, welcher sich wohl auch in den kommenden Jahren fortsetzten wird.

Der aktuelle Wasserpreis kann beibehalten werden

Trotz diesen Preiserhöhungen konnte das EWD die Tarife für die Netznutzung beibehalten, jedoch musste der Energietarif auf neu 7.80 Rappen pro Kilowattstunde festlegt werden (Im September 2021 liegen die Energie-Einkaufspreise für Elektrizitätswerke bereits bei über 8.00 Rappen pro Kilowattstunde).

Einen Anstieg erfährt parallel dazu auch die Energie-Rücklieferung. Diese wird neu mit 7.06 Rappen pro Kilowattstunde vergütet (ohne Mehrwert für Qualität). Die Tarife für das kommende Jahr sind auf der Homepage publiziert. Auch für das kommende Jahr 2022 kann der aktuelle Wasserpreis von 1.80 Franken pro Kubikmeter beibehalten werden.

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