Violette Gefahr: Birsstadtgemeinden bekämpfen Sommerflieder
Die Birsstadt-Gemeinden bekämpfen gemeinsam invasive Neophyten wie den Sommerflieder. Auch die Weinbaugenossenschaft Aesch führt Neophyten-Aktionen durch.

Wie die Gemeinde Aesch mitteilt, bekämpfen die Birsstadt-Gemeinden gemeinsam invasive Neophyten wie den Sommerflieder.
Dieser bis zu vier Meter hohe, sommergrüne Strauch bildet dichte Bestände und zeichnet sich durch lange, gezähnte Blätter mit graufilziger Unterseite sowie violette Blütenrispen aus, die von Juli bis September blühen.
Da ein einziger Strauch im Herbst bis zu drei Millionen Samen produziert, die sich im Winter leicht verbreiten, besiedelt er schnell offene Flächen wie Ufer, Kiesgruben, Waldränder sowie Strassen- und Bahnböschungen.
Schnittgut in den Kompost, Pflanzenteile mit Blüten und Samen in den Kehricht
Zur Bekämpfung sollten Jungpflanzen ausgerissen und ältere Sträucher vollständig mit dem Wurzelstock ausgegraben werden. Auf grossen Flächen hilft eine intensivere Nutzung oder regelmässiges Mähen. Um die Ausbreitung der Samen zu verhindern, müssen die Blütenstände noch vor der Samenreife abgeschnitten und entsorgt werden.
Das Schnittgut ohne Blüten kann kompostiert werden. Pflanzenteile mit Blüten und Samen müssen im Kehricht entsorgt werden.
Neophyten-Aktionen am 25. August und 8. September
Die nächste Neophyten-Aktion in den Birsstadt-Gemeinden findet am 25. August 2026 in Arlesheim statt. Details zu den Aktionen gibt’s auf der Webseitedes Vereins Birsstadt, Stichwort Neophyten-Aktionen.
Neben der Birsstadt führt auch die Weinbaugenossenschaft Aesch zusammen mit BirdLife Schweiz Neophyten-Aktionen durch. Der nächste Anlass im Rebberg Klus-Tschäpperli findet am Dienstag, 8. September, von 18 bis 20 Uhr statt. Treffpunkt ist auf dem Parkplatz des Weinguts Klus177. Weitere Infos sind unter anderen auf der Webseite des Rebbergs Aesch erhältlich.










