Neue Befallszonen: Die Tigermücke breitet sich weiter aus
Die Asiatische Tigermücke erobert neue Quartiere in Aesch. Um die Plage einzudämmen, ruft die Gemeinde zur Mithilfe auf und verteilt gratis Larvizide.

Auch in diesem Sommer hat sich die Asiatische Tigermücke im Kanton Basel- Landschaft weiter ausgebreitet, informiert die Gemeinde Aesch BL. Stark zugenommen haben die Befallsflächen insbesondere in den Gemeinden Bottmingen, Oberwil und Frenkendorf.
In Aesch sind neue Befallszonen in den Quartieren bei der Neumattstrasse, Kundmannweg und Im Lerchengarten, sowie Spitzenrainweg, Schützenrainstrasse und Im Häslirain wie auch in Neu Aesch festgestellt worden.
Die Asiatische Tigermücke ist eine aus Südostasien eingeschleppte Stechmückenart. Sie ist tagaktiv, aggressiv und dadurch sehr lästig. Sie ist auch in der Lage, bestimmte Tropenkrankheiten zu übertragen.
Gemeinsam gegen die Larven
Um die Ausbreitung zu bremsen und die Populationsdichte niedrig zu halten, müssen Brutstätten vermieden werden. Im öffentlichen Raum bekämpfen die Gemeinden und der Kanton die Tigermücken. Im privaten Bereich ist die Bevölkerung dafür zuständig.
Für isolierte Bestände wie in Aesch/Reinach besteht noch eine Chance auf Tilgung, sofern die Massnahmen konsequent umgesetzt werden.
Stehendes Wasser sollte vermieden werden, da sich darin Brutstätten für Tigermücken bilden können. Nicht vermeidbare Wasseransammlungen sind regelmässig auf Tigermücken zu kontrollieren und entsprechend zu bekämpfen. Verdächtige Mücken sollten gemeldet werden.
Brutstätten mit Larvizid bekämpfen
Innerhalb der Befallszone gilt: Brutstätten, die nicht vermieden werden können, müssen mit biologischen Larviziden bekämpft werden. Dafür kann beim Werkhof Aesch das Larvizid «Vectobac G» umsonst bezogen werden. Das begrenzte Angebot gilt für alle Bewohner des betroffenen Gebiets.










