3,8-Millionen-Kredit für Verkehrsplanung angenommen

Die Stimmbevölkerung von Rapperswil-Jona heisst einen Kredit von 3,8 Millionen Franken gut. Damit startet die Planung der Strassenräume beim Stadttunnel.

Die Molkereistrasse in Rapperswil-Jona.
Die Molkereistrasse in Rapperswil-Jona. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Stadt Rapperswil-Jona mitteilt, haben die Stimmberechtigten dem Planungskredit von 3,8 Millionen Franken für die Erarbeitung der Stadt- und Strassenräume im Zusammenhang mit dem Stadttunnel zugestimmt. Der Stadtrat freut sich über dieses Ja und wertet den Entscheid als klaren Auftrag, die bisherigen Planungen zur Mobilitätszukunft weiterzuverfolgen und zu vertiefen.

Das Ja ermöglicht die vertiefte Planung der Stadt- und Strassenräume. Gleichzeitig gibt es der Stadt die Möglichkeit, ihre Mobilitätszukunft aktiv mitzugestalten. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die betroffenen Räume an der Oberfläche künftig entwickeln sollen. Dabei geht es um Verkehr, Aufenthaltsqualität, Sicherheit sowie um die Abstimmung mit der Stadtentwicklung.

Der Entscheid ist kein Bauentscheid zum Stadttunnel. Er schafft aber die Grundlage für die nächsten Planungs- und Projektierungsschritte der Stadt für die Strassenraumgestaltung und für flankierende Massnahmen im Zusammenhang mit einem parallel geplanten Stadttunnel.

Volksentscheid als klares Signal

Diese Arbeiten erfolgen gemeinsam mit dem Kanton St. Gallen. Auch die Bevölkerung wird aktiv in die Erarbeitung des Zielbilds einbezogen. «Die Mobilitätszukunft Rapperswil-Jona betrifft die ganze Stadtbevölkerung», sagt Stadtpräsidentin Barbara Dillier. «Das Zielbild wird deshalb gemeinsam mit der Bevölkerung und dem Kanton erarbeitet und gestaltet.»

In einer ersten Phase wird in den kommenden Jahren das Zielbild erarbeitet. Daraus abgeleitet folgt das Vorprojekt plus mit vertieften Abklärungen und Kostenschätzungen. Voraussichtlich im Jahr 2032 soll die städtische Bevölkerung im Rahmen einer weiteren kommunalen Urnenabstimmung zum Gesamtvorhaben Stellung nehmen können. Danach folgen die weiteren Entscheide auf kantonaler Ebene.

«Mit dem Ja kann die Stadt die Planungsarbeiten zusammen mit dem Kanton weiterführen», sagt Ueli Dobler, Ressortvorsteher Bau und Liegenschaften. Der Entscheid ist für den Stadtrat ein klares Signal: «Rapperswil-Jona will die Chance nutzen, die eigene Stadt- und Verkehrsentwicklung aktiv zu gestalten.»

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