Rhein-Wanderweg für Sanierungsarbeiten gesperrt
In Pratteln ist der Rhein-Wanderweg ab 20. Januar 2026 wegen der Altlastensanierung auf dem Areal Rheinlehne bis Ende August 2026 gesperrt und wird umgeleitet.

Wie die Gemeinde Pratteln mitteilt, beginnen am 20. Januar 2026 mit der Rodung von Büschen und Einzelbäumen auf dem Areal der Rheinlehne die ersten Arbeiten für die Altlastensanierung. Aus Sicherheitsgründen wird deshalb der Rhein-Wanderweg auf dem entsprechenden Abschnitt gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert.
In Pratteln wird der Rheinwanderweg im Abschnitt Rheinlehne vom 20. Januar 2026 bis 31. August 2026 gesperrt. Der Weg wird in dieser Zeit entlang der Rheinstrasse umgeleitet. Grund für die Sperrung ist der Beginn der Arbeiten für die Altlastensanierung auf dem Areal Rheinlehne:
Von Ende Januar bis Ende Februar 2026 finden auf dem Gelände Rodungsarbeiten von Büschen und Einzelbäumen statt. Im April beginnen die Rückbauarbeiten der oberirdischen Gebäudeteile. Diese Arbeiten werden vermutlich drei bis vier Monate in Anspruch nehmen.
Sanierung der Rheinlehne startet nach langer Vorbereitung
Das Amt für Umweltschutz und Energie hat im Sommer 2023 die Sanierung des Geländes verfügt. In den letzten beiden Jahren wurde die Projektorganisation aufgebaut, nun starten im neuen Jahr die ersten Sanierungsarbeiten.
Das Sanierungsprojekt sieht einen Aushub der am stärksten mit Arsen belasteten Bereiche mittels konventionellen Aushubs sowie Austauschbohrungen vor. Durch den Aushub von etwa 120’000 Kubikmeter Material wird das Schadstoffpotential um rund 98 Prozent verringert.
Die Belastung durch Arsen und andere organische Verbindungen des Areals Rheinlehne ist eine Folge der Farbstofffabrikation durch die Firma F. Petersen & Sichler. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellte sie hier den roten Textil-Farbstoff «Fuchsin» her.










