Pflegemassnahmen sichern Platanenbestand ab
Wegen Faulstellen, Sonnenbrand und Bruchgefahr führt die Gemeinde bis zur Fasnacht 2026 Entlastungsschnitte an Platanen entlang der Hauptstrasse durch.

Wie die Gemeinde Pratteln mitteilt, sind Platanen beliebte Grossbäume und prägen vielerorts das Ortsbild. Man findet sie häufig in Parks sowie entlang von Alleen. Auch in Pratteln gibt es einige davon. Sie sind geschwächt und benötigen einen Entlastungsschnitt.
Charakteristisch ist ihre Pflege als sogenannte Kopfbäume: Dabei werden sie regelmässig auf einer bestimmten Höhe zurückgeschnitten. Aus dem verbleibenden Stamm treiben zahlreiche neue Äste aus, die dem Baum sein typisches Erscheinungsbild verleihen.
Auch die Platanen entlang der Hauptstrasse werden auf diese Weise gepflegt. Seit mehreren Jahren leiden sie jedoch unter einer Pilzkrankheit (Massaria), der von aussen kaum sichtbar ist, aber die Äste von innen brüchig werden lässt, und unter Sonnenbrand.
Zudem weisen die grossen, tragenden Äste Faulstellen auf. Aufgrund des hohen Gewichts des Platanenholzes und der stark ausgeprägten Kronenköpfe besteht die Gefahr von Astbrüchen. In den vergangenen Jahren mussten die Bäume deshalb aus Sicherheitsgründen zweimal jährlich kontrolliert werden.
Pflegemassnahmen und langfristige Strategie für Platanen nötig
Die Platanen entlang der Hauptstrasse befinden sich in unmittelbarer Nähe von Parkfeldern und im Umfeld eines Schulplatzes. Aus Sicherheitsgründen ist ein Entlastungsschnitt zwingend erforderlich.
Diese baumpflegerische Massnahme sieht vor, ausladende, überlastete oder geschädigte Äste einzukürzen, um die statische Belastung der Baumkrone zu reduzieren. Der Eingriff erfolgt bis zur Fasnacht 2026.
Langfristig ist eine Strategie erforderlich, wie künftig mit den Platanen umgegangen werden soll. Denn sämtliche Bäume, die im Kopfschnitt gepflegt werden, zeigen Schäden und leiden unter den aktuellen Belastungen.









