Im April lancierten zwei junge Frauen aus der Region Gäu/Niederamt ihre erste Bikinilinie. Die nachhaltige Bademode stösst auf grosses Interesse.
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Laura Brun (links) und Nina von Felten verkaufen ihre eigene, nachhaltige Bikini-Kollektion. - z.V.g.

Vor einem Jahr berichtete Nau.ch über Nina von Felten und Laura Brun. Zwei junge Frauen welche ihre eigene Bademode auf den Markt bringen wollten.

Sweet Remind steht für zeitgemässe Bikinis, welche aus Meeresabfällen wie Petflaschen und Fischernetzen hergestellt werden. Alle Bikinis werden nachhaltig produziert, verpackt und versendet.

Nun, ein Jahr später, ist der Traum der zwei Frauen in Erfüllung gegangen: Am 18. April wurde die erste Badelinie lanciert, der Online-Verkauf startete um 11 Uhr morgens.

«Wir waren super nervös, haben uns aber riesig auf den Tag der Veröffentlichung gefreut», so Laura. Sie ist für den Versand der Bikinis zuständig ist. Mittlerweile hat die 25-Jährige bei sich zu Hause ein Lager eingerichtet.

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Die verschiedenen Bikini-Modelle sind in drei unterschiedlichen Farben erhältlich. - z.V.g.

Nun, fast vier Monate nach dem Tag der Veröffentlichung, ziehen die Zwei Billanz. Über 230 Pakete haben sie bis dato versendet, das Bikinioberteil «Ivy» ist derzeitiger Bestseller.

«Wir konnten sowohl durch Mund-zu-Mund-Propaganda, aber auch durch unsere Präsenz in den sozialen Medien viel Aufmerksamkeit auf uns ziehen." Die Rückmeldungen seien überwältigend gewesen:

«Unsere Kunden waren anfänglich etwas skeptisch bezüglich des Stoffes, welcher aus recycelten Materialien hergestellt wird. Der Komfort hat sich aber bestätigt.»

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Auch bei der Verpackung haben sich die Frauen eine nachhaltige Lösung überlegt. - z.V.g.

Nina und Laura nehmen sich Feedback zu Herzen und tauschen sich gerne über Instagram mit ihrer Community aus: «Alle Rückmeldungen sind wichtig für uns, damit wir lernen, unsere Produkte weiterentwickeln und unsere Kundinnen glücklich machen können.»

Das schönste Lob für die Beiden: Ihre eigene Kollektion im Schwimmbad, in der Aare oder am Strand zu sehen.

Neue Bikinilinie bereits in Planung

Nina und Laura sind beide vollzeit arbeitstätig und betreiben ihren Bikinishop in ihrer Freizeit. Das Pensum, welches sie für ihr eigenes Business aufwenden müssen, habe deutlich zugenommen. Der Aufwand sei jedoch weiterhin tragbar: «Wir haben uns die Aufgaben gut aufgeteilt und das Zeitmanagement funktioniert gut.»

Bei der einen Bikinilinie wird es zudem nicht bleiben. Die zwei Frauen denken nicht ans Ausruhen und arbeiten derweil bereits an der zweiten Kollektion. Diese soll kommenden Sommer lanciert werden.

Das Augenmerk liegt weiterhin auf trendiger, nachhaltiger Bademode, welche zu jedem Typ Frau passen soll. Wie diese jedoch genau aussehen wird, behalten Nina und Laura noch für sich.

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