Der SV Muttenz ist in der Verlängerung mit einer 2:1 Niederlage gegen den FC Spiez aus den Vorrunden zur Schweizercup-Qualifikation ausgeschieden.
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Fussball. - Nau

Nach der 1:2-Niederlage in der Verlängerung gegen den FC Spiez scheidet der SV Muttenz bereits in der ersten Vorrunde zur Schweizercup-Qualifikation aus.

In der regulären Spielzeit lieferten sich die beiden Teams über weite Strecken eine äusserst langweilige Partie, denn das Geschehen lief nur selten ein dafür aber umso mehr zwischen den beiden Strafräumen ab.

Dort wurde zwar intensiv um jeden Zentimeter gekämpft, fussballerische Feinheiten waren allerdings Mangelware. Bis zur ersten wirklich gefährlichen Aktion dauerte es eine knappe halbe Stunde.

Die Gäste agierten für einmal gradlinig und zielstrebig nach vorne, sodass Robin Hänggi nach einem präzisen Pass von Samy Hasler allein vor Fabio Stucki stand, jedoch am Spiezer Schlussmann scheiterte. Auch nach der Pause wurde das Niveau nicht besser.

Muttenz kam nicht in die Partie

Dem Spiel der Muttenzer fehlte jegliches Tempo, weil dieses im Mittelfeld unnötig verschleppt wurde. In den Schlussminuten sorgte wenigstens der für den blassen Lamin Singhateh eingewechselte Valdrin Salihu noch für etwas Betrieb in der gegnerischen Gefahrenzone.

Sein Querpass auf Hänggi wurde aber im letzten Moment geklärt und sein Abschluss aus spitzem Winkel parierte Stucki reaktionsschnell. In der Verlängerung wurde dann die Begegnung durch den Führungstreffer der Berner Oberländer so richtig lanciert.

Stefan Bühler entwischte der schlecht abgestimmten Muttenzer Abwehr mit einem Zuspiel in die Tiefe, umkurvte Goalie Leon Separautzki und schob souverän ein. In der Folge nahmen die Baselbieter mehr Risiko und strebten den Ausgleich an.

Der Anschlusstreffer konnten nichts mehr am Spielstand ändern

Offensiv fehlten ihnen aber weiterhin die richtigen Lösungen, sodass sie sich keine klaren Möglichkeiten erarbeiteten. Auf der Gegenseite nutzten die Hausherren im Anschluss an einen schnellen Gegenstoss die entstandene drei zu eins-Überzahlsituation durch Benjamin Collard kaltblütig zum zweiten Tor aus.

Nur sechzig Sekunden später verpasste Pierre Torre den Anschlusstreffer, da ihm der Abschluss nach einem Vorstoss von Bedran Bostan völlig missriet. Spannung kam jedoch trotzdem nochmals auf, denn Torre wurde nur kurz darauf im Sechzehner von Stucki gefällt.

Den fälligen Penalty versenkte Hänggi sicher. In der verbleibenden Zeit verteidigten die Einheimischen ihren knappen Vorsprung leidenschaftlich, und weil die Baselbieter zu überhastet agierten, änderte sich am Ergebnis nichts mehr.