Werkhof-Platzproblem mit Zwischenboden vorerst gelöst
Nach dem Nein zur Erweiterung nutzt die Gemeinde Dietwil frei gewordene Räume und einen neuen Zwischenboden, um den Werkhofbedarf vorerst zu decken.

Wie die Gemeinde Dietwil informiert, wurden an der Gemeindeabstimmung vom 18. Mai 2025 beide Referendumsvorlagen zur Erweiterung des Werkhofs sowie zum Landabtausch abgelehnt. Die entsprechenden Entscheide der Gemeindeversammlung vom 21. November 2024 wurden damit aufgehoben.
Der Gemeinderat und die Abteilung Liegenschaften und Betriebe haben in der Folge das weitere Vorgehen geprüft. Aufgrund einer neue Bedarfsplanung für die Kommandoposten für Zivilschutz und regionale Führungsorgane des Bundesamts für Bevölkerungsschutz wurde der Kommandoposten unter dem Gemeindehaus per 31. Dezember 2025 aufgehoben.
Dadurch wurde auch das bisher vom Zivilschutz genutzte Materiallager auf dem Niveau der Heizungseinfahrt frei. Dieser Raum wurde zwischenzeitlich angepasst und befahrbar gemacht, sodass er als Lagerraum für den Werkhof genutzt werden kann.
Zentrale Lagerung verbessert Abläufe
Zusätzlich wurde im bestehenden Werkhof ein Zwischenboden eingebaut, insbesondere zur Lagerung das Streusalz für den Winterdienst. Für diese Arbeiten ist im Budget 2026 ein Betrag von 30'000 Franken eingestellt, der nicht vollständig ausgeschöpft wurde.
Mit dieser Lösung können die aktuellen Bedürfnisse des Werkhofs gedeckt werden. Die provisorischen Abstellplätze und das Lager in der Forsthütte Sulzbergstrasse konnten aufgehoben werden.
Maschinen und Material sind nun zentral bei der Kommunalbaute untergebracht, wodurch die Arbeitsabläufe verbessert werden. Der Gemeinderat gewinnt mit dieser Übergangslösung die notwendige Zeit, um die Raumbedürfnisse von Werkhof und Feuerwehr zu gegebener Zeit und bei Bedarf gesamthaft zu überprüfen.










