Am Wochenende hatte der FC Aarberg ein Heimspiel gegen das Berner Team und konnte einen Punkt erlangen.
Fussball
Zwei Fussballer kämpfen um den Ball. (Symbolbild) - pixabay

Unerwartet starke Regenfälle und das vorher stattfindende A-Junioren-Spiel machten den Hauptplatz der Aarolina sehr schwer bespielbar. Teilweise blieb das Wasser auf dem Platz stehen, wodurch unberechenbare Situationen entstanden. Und so musste der FC Aarberg während langer Zeit viel Aufwand betreiben, um den einen Punkt zu sichern, hätte am Schluss aber den Sieg sogar noch auf dem Fuss gehabt.

Die intensive Saison hinterlässt langsam seine Spuren. Im Vergleich zum Unentschieden in Kirchberg musste der FC Aarberg bereits auf Wijler und Läderach verzichten. Nach dem Abschlusstraining gaben auch noch Sandro Aebischer und Tim Ledermann Forfait. Als dann während dem Einlaufen auch noch Janis Schwab die Segel streichen musste, hatte der FC Aarberg nur noch 3 Feldspieler auf der Bank. Einer davon (Mitko Petrov) bereits mit einer Halbzeit des A-Junioren-Spiels in den Beinen. Trotzdem startete der FC Aarberg gut ins Spiel.

Mit schnellem Umschalten wollte man den Tabellenzweiten aus Bern überrumpeln. Dies gelang in der 15. Minute hervorragend. Fabian Blaser erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, machte Tempo und spielte im richtigen Moment auf den durchlaufenden Hofer, der sogleich in die Mitte zu Schleiffer spielte. Dieser hatte keine Probleme mehr, das 1:0 zu erzielen. Bümpliz hatte in der Folge mehr Ballbesitz, kam aber fast nur bei Standards zu gefährlichen Aktionen. Die Ausnahmen bildeten 2 Szenen in der Mitte der ersten Halbzeit.

In der 25. Minute verpasste ein Gästestürmer eine Flanke aus dem Halbfeld nur knapp. In der 30. Minute nutzten die Gäste dann einen Fehler im Spielaufbau der Aarberger zum Ausgleich. Simon Heimberg, der die Situation eigentlich schon unter Kontrolle hatte, glitt auf dem rutschigen Terrain unglücklich aus, wodurch sein Gegenspieler alleine vor Känel auftauchte und den Ball in die weite Ecke schob. In der 39. Minute musste Aarberg dann bereits wechseln, weil auch Luca Möri verletzt ausfiel. Benjamin Marti kam für ihn ins Spiel.

Ball in den Füssen der Gäste

In der zweiten Halbzeit spielte dann vor allem der Gast aus Bern. Immer wieder wurden hohe Bälle in die Spitze geschlagen, die meist die Beute von Freudiger und Heimberg waren. In einigen Fällen landete aber auch der zweite Ball in den Füssen der Gäste, wodurch es dann gefährlich wurde. Mit sehr viel Einsatz wendete die Aarberger Defensive den Gegentreffer aber jeweils ab. In den letzten 10 Minuten drehte das Spiel plötzlich wieder. Bümpliz beorderte noch mehr Mann nach vorne, wodurch Aarberg Platz zum Kontern vorfand.

In der 81. Minute scheiterte Schleiffer mit einem Abschluss, der knapp über das Tor flog. In der 83. Minute kam dann der junge Mitko Petrov zu seinem zweiten Einsatz im Fanionteam. Es dauerte nur zwei Minuten, bis er nach einem Pass von Hofer in guter Abschlussposition an den Ball kam. Er zog direkt ab, zielte aber zu zentral, wodurch der Goalie den Ball abwehren konnte. In der 89. Minute hatte dann Bümpliz die grosse Siegchance. Nach einem Eckball gab es im Strafraum eine extrem unübersichtliche Situation mit gleich mehreren Abschlüssen.

Den ersten konnte Simon Heimberg mit einem Sprung auf der Linie gerade noch so abwehren. Den Nachschuss blockte dann Jan Heimberg. Dabei wurde er vom ungestüm einsteigenden Gegenspieler hart getroffen und verletzte sich. Gleichzeitig reklamierte Bümpliz auch noch ein Handspiel, das vorher stattgefunden haben soll. Doch der Schiedsrichter entschied auf Freistoss für Aarberg. Doch was nun? Jan Heimberg konnte auch nach über zweiminütiger Pflege nicht weiterspielen und auf der Bank waren keine Feldspieler mehr.

Also wechselte sich der Trainer Marco Aebischer gezwungenermassen selbst ein. Und siehe da. Beim nächsten Angriff konnte Hofer von der rechten Seite aus. Der Ball wurde vom Goalie abgewehrt und blieb am Fünfmeterraum liegen, wo der eben eingewechselte Aebischer stand und sofort abschloss. Der schnell reagierende Torhüter konnte aber auch diesen Schuss in den Corner abwehren, wodurch es bei der gerechten Punkteteilung blieb.

Mehr zum Thema:

Trainer Wasser